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Dakar: Matthias Walkner gewinnt als erster Österreicher die Motorradwertung

Der 31-jährige Salzburger gewann als erster Österreicher die Motorradwertung bei der Rallye Dakar – 17. Triumph für KTM in Folge

20.01.2018 Online Redaktion

Matthias Walkner hat sich am Samstag einen Lebenstraum erfüllt. Der 31-jährige Salzburger gewann als erster Österreicher die Motorradwertung bei der Rallye Dakar. Dem KTM-Piloten reichte auf der 14. und letzten Etappe rund um Cordoba ein achter Platz, um in der Gesamtwertung Platz eins zu verteidigen. Den Tagessieg holte sich der Gesamtzweite Kevin Benavides, dem 16:53 Minuten auf Walkner fehlten.

Best of Dakar 2018

Ab Minute 4:30 gibt’s dann viel Jubel von und ein Interview mit Matthias Walkner.

17. Triumph für KTM in Folge

Der Vorjahreszweite aus Kuchl prolongierte die unglaubliche Erfolgsserie von KTM bei der legendärsten und härtesten Langstrecken-Rallye der Welt. Es war bereits der 17. Triumph für die österreichische Marke in Folge. Rang drei ging mit dem Australier Toby Price (+23:01 Min.) ebenfalls an einen KTM-Fahrer. Für Walkner war es der größte Erfolg seiner Karriere, in der er sich auch bereist den MX3- und Cross-Country-Weltmeistertitel gesichert hatte.

Endstand der Rallye Dakar 2018

Endstand nach 14 Etappen:

  1. Matthias Walkner (AUT) KTM 43:06:01 Std.
  2. Kevin Benavides (ARG) Honda +16:53 Min.
  3. Toby Price (AUS) KTM +23:01
  4. Antoine Meo (FRA) KTM +47:28
  5. Gerard Farres Guell (ESP) KTM +1:01:04 Std.

Weiter:

59. Nicolas Brabeck-Letmathe (AUT) KTM 22:16:13
72. Markus Berthold (AUT) Husquarna 36:07:55

Die Karriere-Stationen von Matthias Walkner

© Bild: APA / Rainer Waxmann

Spanier Sainz gewann Autowertung

Die Autowertung bei der 40. Auflage der Rallye Dakar gewann der Spanier Carlos Sainz. Der Peugeot-Pilot triumphierte bei dem Offroad-Spektakel zum zweiten Mal nach 2010. Auf der 14. Etappe am Samstag reichte dem 55-Jährigen ein neunter Platz. Sainz setzte sich 43:40 Minuten vor Nasser Al-Attiyah (QAT) und 1:16:41 Stunden vor Giniel de Villiers (RSA) durch. Beide pilotierten einen Toyota. Der französische Titelverteidiger Stephane Peterhansel (Peugeot) musste sich mit Rang vier (+1:25:29 Std.) begnügen.

© Bild: Dan Istitene/Getty Images

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