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Irre Massenkarambolage beim GT World Cup in Macau: Kurve frisst Feld

Beim Qualifying vor dem GT World Cup in Macau kam es zu einer kuriosen Massenkarambolage: Gleich 16 Fahrzeuge waren in den Crash involviert, der den Stadtkurs komplett blockierte.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 19.11.2017

Am Wochenende gastierte der FIA GT World Cup in Macau. Den Sieg holte Edoardo Mortara im Mercedes-AMG GT3. Für den denkwürdigsten Moment sorgte aber nicht das Rennen selbst, sondern das Qualifying: In diesem kam es in einer Kurve zu einer gigantischen Massenkarambolage, der fast das gesamte Feld zum Opfer fiel.

16 von 20 Autos in einer Kurve

Bereits in der ersten Runde des Qualifyings spielten sich Szenen ab, die wohl kein Zuseher so schnell vergessen wird. In der 16. Kurve des Stadtkurses blieb der Viertplatzierte Daniel Juncadella mit seinem Mercedes-AMG GT3 in der Streckenbegrezung hängen. Sein nachfahrender Markenkollege Raffaele Marciello konnte noch rechtzeitig ausweichen, der titelverteidigende Porsche-Pilot Laurens Vanthoor krachte aber direkt in den Mercedes. Ihm sollten noch 14 weitere Fahrzeuge folgen. Insgesamt 16 Autos blieben letztendlich in der Kurve liegen und blockierten die Strecke. Das Rennen wurde abgebrochen und neu gestartet, zwölf Fahrzeuge mussten den zweiten Durchgang allerdings auslassen.

Risikofaktor Guia Circuit

Verletzt wurde bei dem ungewöhnlichen Crash niemand. Der Guia Circuit in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau zeichnet sich durch die engen Straßen und teilweise sehr unübersichtlichen Kurven aus, weswegen es auf dem temporären Stadtkurs immer wieder zu Massen-Crashes kommt.


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