Marc Marquez feiert nachdem er in Indianapolis gewonnen hat
Marquez könnte heuer der jüngste MotoGP-Weltmeister werden
 

MotoGP: Marc Marquez kommt seinem Ziel näher

Der 20-jährige Spanier könnte heuer zum jüngsten MotoGP-Weltmeister aller Zeiten werden. In Indianapolis fuhr er seiner Konkurrenz davon.

19.08.2013 APA

 

Der Spanier Marc Marquez ist seinen Konkurrenten beim Motorrad-Grand-Prix von Indianapolis davon gefahren und konnte sich damit seinen 30. GP-Sieg sichern. Damit ist der 20-jährige am besten Weg der jüngste MotoGP-Weltmeister aller Zeiten zu werden. Seine beiden Landsleute Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo mussten sich geschlagen geben.

Fast Freddie

Als bisher jüngster Weltmeister firmiert der Amerikaner Freddie Spencer 1983 in der damaligen 500-ccm-Klasse. “Fast Freddie” war mit 22 Jahren noch etwas jünger als der neunfache Champion Valentino Rossi, der seinen ersten Titel in der Königsklasse 2001 mit ebenfalls 22 Jahren feiern konnte.

Beeindruckende Ergebnisse

Die Zahlen lassen jedenfalls staunen: Marquez war in allen sechs Trainings in Indianapolis Schnellster. Er hat von 88 Rennen nun 30 gewonnen und bereits 32 Pole-Positions, 23 schnellste Runden sowie 48 Podestplätze auf dem Konto.

Schleppender Anfang

In Indianapolis startete Marquez zwar nicht optimal, doch nach sieben von 27 Runden schnappte er sich zuerst Honda-Teamkollegen Dani Pedrosa, nach zwölf Runden auch Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha). Am Schluss distanzierte er Pedrosa um 3,495 und Lorenzo um 5,704 Sekunden und hat in der WM auf die beiden nun 21 bzw. 35 Punkte Vorsprung. Marquez ist erst der dritte Fahrer, der in einer Saison drei verschiedene Rennen in einem Land gewinnen konnte: Dies gelang zuvor nur Lorenzo 2010 und Casey Stoner 2011 jeweils in Spanien.

Rossi holt auf

Hinter dem Leader-Trio aus Spanien zeigte auch der neunfache Champion Valentino Rossi ein starkes Rennen: Der Italiener startete nur von Position neun aus, holte in den letzten Runden auf dem Weg zu Rang vier fast zehn Sekunden auf und schnappte sich nacheinander Nicky Hayden, Bradley Smith, Alvaro Bautista, Stefan Bradl und in der letzten Kurve auch noch Cal Crutchlow.

 

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