Mirco Lazzari gp Getty Images Sport

Marc Marquez ist zum vierten Mal MotoGP-Weltmeister

Im letzten Saisonrennen in Valencia fixierte der erst 24-jährige Spanier Marc Marquez seinen vierten MotoGP-Weltmeistertitel und ist damit der jüngste Vierfach-Champion aller Zeiten.

Veröffentlicht am 12.11.2017

Der Spanier Marc Marquez ist der jüngste Vierfach-Champion der MotoGP-Klasse der Motorrad-WM. Im letzten Saisonrennen in Valencia hätte ihm ein elfter Rang genügt, doch der 24-Jährige kämpfte um den Sieg und vermied acht Runden vor Schluss nur mit viel Mühe einen Sturz. Weil danach sein einzig verbliebener Rivalen Andrea Dovizioso ausschied, stand er schon vor Rennende als Weltmeister fest.

https://www.youtube.com/watch?v=qApmq7hbQfQ

Insgesamt sechster WM-Titel für Marquez

Honda-Pilot Marquez bejubelte nach dem dritten Rang hinter seinem Landsmann und Teamkollegen Dani Pedrosa sowie dem Franzosen Johann Zarco (Yamaha) seinen insgesamt sechsten WM-Titel nach je einem in der 125ccm- und der Moto2-Kategorie (2010 bzw. 2012). In der Königsklasse war der 35-fache GP-Sieger bereits 2013, 2014 und 2016 die Nummer 1 gewesen.

Volles Risiko

Marquez riskierte aber trotz des vor dem letzten Rennen praktisch schon fixierten Titels alles. Kurz, nachdem er die Führung vom Franzosen Johann Zarco übernommen hatte, geriet der Toppilot in Sturzgefahr, seine Oberschenkel streiften in extremer Seitenlage die Fahrbahn. “Ich habe in Kurve eins den Bremspunkt verpasst, war zu spät dran, habe mich aber irgendwie gerettet”, erklärte Marquez.

https://www.youtube.com/watch?v=31ukvKjo1d4

Ausfälle brachten Marquez doch noch Rang drei

Kurz danach kam für die auf den Rängen drei und vier liegenden Ducati-Piloten Jorge Lorenzo und Dovizioso das Aus. Der Italiener geriet ins Kiesbett und schaffte es nicht mehr zurück auf die Strecke. Er war zuvor von seinem Teamkollegen Lorenzo längere Zeit sogar gebremst worden. Durch diese Ausfälle kam der durch sein Missgeschick zurückgefallene Marquez noch zum dritten Rang. Der Spanier hatte nach sechs Siegen in den 18 Rennen am Ende 37 Punkte Vorsprung auf Dovizioso. Der 31-Jährige hatte heuer ebenfalls sechs GP-Siege gefeiert.


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