Ken Blocks Terrakhana: Schön Staub fressen

Drift-Genie Ken Block verlagerte das bewährte Gymkhana-Prinzip in die Wüste und wirbelte mit seinem 600 PS starken Ford Fiesta ST RX43 abseits befestigter Straßen ordentlich Staub auf.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 23.08.2017

Ken Block erlangte durch seine Gymkhana-Videos weltweite Berühmtheit. Das Prinzip ist einfach, aber effektiv: Es geht darum, einen mit Hindernissen gespickten Parcours mit einem Drift-Auto zu absolvieren. Klingt spannend, ist es auch: Jedes von Blocks Gymkhana-Videos wurde rund 50 Millionen Mal angesehen. Mittlerweile gibt es derer neun, und obwohl sie an verschiedenen Enden der Welt gedreht wurden – von Los Angeles über New York bis Dubai – wurden doch immer urbane Gegenden als Schauplätze auserkoren. Das hat jetzt ein Ende: Mit “Terrakhana” verlagert Block das Drift-Spektakel jetzt dort hin, wo er ordentlich Staub aufwirbeln kann: In die freie Natur. In der zerklüfteten Wüstenlandschaft des US-Bundesstaates Utah fanden Block und sein Team die ideale Kulisse für “Terrakhana”. Swing Arm City gilt als Paradies für Dirt-Biker. Autos bekommt man dort eher selten zu Gesicht. Schade eigentlich – denn Blocks 600 PS starker Ford Fiesta ST RX43 fühlte sich in der Wüste sichtlich wohl.

Gedreht wurde bei knapp 39 Grad auf 1310 Metern Seehöhe in – quasi – einer gigantischen Staubwolke. Dem Ergebnis taten die offensichtlich eher lebensfeindlichen Bedingungen keinen Abbruch. Block jedenfalls scheint die naturverbundene Gymkhana-Variante fortsetzen zu wollen: “Es geht im Prinzip darum, den Fahrstil der Gymkhana-Videos in anderen, einzigartigen Situationen einzusetzen”, erklärte der Amerikaner im Gespräch mit Top Gear. Wir sind gespannt, wohin es ihn als nächstes verschlägt.

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