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F1 Melbourne: Neuer Sound sorgt für Diskussionen

Neben den ersten Trainingsfahrten der Formel-1-Saision 2014 und deren Ausgang, gab es ein weiteres großes Thema: Der neue Sound der F1.

14.03.2014 APA

Neben den ersten Trainingsfahrten der Formel-1-Saision 2014 und deren Ausgang, gab es ein weiteres großes Thema: Der neue Sound der F1. Der mit zwei Energierückgewinnungssystemen (ERS) ausgestattete Antriebsstrang ist nicht nur deutlich spritsparender, sondern auch leiser als sein Vorgänger, ein mit acht Zylindern ausgestattetes Triebwerk ohne Turbolader.

Kritik von Piloten und Fans

Einige Fahrer und Fans haben sich bereits kritisch über die nicht mehr wirklich spektakuläre Geräuschkulisse geäußert, darunter Weltmeister Sebastian Vettel. “Wenn es nur um den Sound geht, dann müssten wir mit den ganzen Hybridmotoren aufhören”, entgegnete Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. “Das ist eine moderne Technologie. Dort gehen auch die Straßenautos hin.”

3,7 Sekunden hinter Bestzeit von 2013

Die neuen Boliden seien in einigen Kurven sogar schneller als die alten – obwohl sie noch bei weitem nicht ausgereift sind. Zudem wurde der Spritverbrauch um ein Drittel gesenkt. Die Trainingsbestzeit von Lewis Hamilton lag allerdings 3,7 Sekunden über jener, die Vettel im Vorjahr als Freitagsschnellster in Melbourne markiert hatte.

Gehörschutz? Überflüssig

“Die Leute werden sich schnell an den neuen Sound gewöhnen”, meinte Wolff. Ihren Gehörschutz brauchten sie im Albert Park vorerst nur bei den Überflügen eines Kampfjets.

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