Ferrari-Chef Luca di Montezemolo
Montezemolo gibt die Richtung vor.
 

F1: Ferrari-Chef nimmt es in die Hand

Der Ferrari-Chef gibt sich kämpferisch und will wieder näher am Team sein.

16.04.2014 APA

Ferrari hinkt seinen eigenen Erwartungen hinterher, was folgte war der Rücktritt des bisherigen Teamchefs Stefano Domenicali. Ferrari Chef Luca di Montezemolo will seinem Rennstall unter die Arme greifen und vermehrt die Zügel in die Hand nehmen. “Ich werde im Vergleich zu den letzten Jahren zur Vergangenheit zurückkehren: Näher am Team und an der Formel 1”, so der Italiener.

Noch kein Podestplatz erreicht

“Ich glaube daran: Ferrari wird wieder gewinnen”, sagte der 66-Jährige in Rom und lobte neuerlich Ex-Teamchef Domenicali für seinen Mut, nach dem schlechten Saisonstart zurückzutreten. “Leider ist das das Gesetz des Sports. Die Ergebnisse entscheiden”, sagte der Scuderia-Patron. Der mit hohen Ansprüchen in die Saison gestartete italienische Tradtionsrennstall hat in den ersten drei Rennen keinen Podestplatz erreicht. Neuer Teamchef ist Marco Mattiacci.

Wieder Kritik an Regeländerungen

Auch seine Kritik am Reglement erneuerte di Montezomolo. “Wir wollen nicht, dass wegen der Regeln dieser Sport ruiniert wird”, kritisierte der Ferrari-Boss. “Ich glaube, dass wir mehr Rücksicht auf die Interessen der Zuschauer nehmen müssen. Das ist eine Formel 1, die keinen Spaß macht, die man nicht versteht, sie ist zu kompliziert.” Die Regeln könnten jedoch nicht während der laufenden Saison geändert werden, gab Montezemolo zu. “Aber wir müssen an die Zukunft denken.”

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