Bernie Ecclestone in München
Ecclestone soll dank einem Deal 1,46 Mrd. Euro Steuern vermieden haben.
 

Ecclestone: Dank Steuer-Deal 1,46 Milliarden Euro gespart

Bernie Ecclestone hat laut einem BBC-Bericht 1,2 Milliarden Pfund Steuern vermieden. Das Angebot zu diesem Deal kam von den Behörden.

28.04.2014 APA

1,2 Milliarden Pfund (1,46 Mrd. Euro) soll Bernie Ecclestone mittels Deals an Steuern gespart haben, so ein Bericht der BBC. Stattdessen habe der wegen Bestechung vor Gericht stehende Formel-1-Boss den britischen Behörden nur 10 Millionen Pfund (12,15 Mio. Euro) gezahlt, berichtete der Sender am Montag.

Angebot kam von den Behörden

Entsprechende Unterlagen lägen der BBC-Sendung “Panorama” vor, die am Montagabend ausgestrahlt werden sollte. Die Behörden hatten demnach neun Jahre lang die Steuerangelegenheiten der Familie untersucht, bevor sie 2008 das Geschäft anboten.

Ecclestone vor Gericht

Ecclestone steht seit vergangener Woche in München vor Gericht, weil er 2006 den früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky mit 44 Millionen Dollar bestochen haben soll. Damit habe er der Staatsanwaltschaft zufolge den Verkauf der Formel-1-Mehrheit in seinem Sinne beeinflussen und seine Machtposition absichern wollen. Der 83-Jährige bestreitet das. Er habe sich von Gribkowsky vielmehr erpresst gefühlt, da dieser ihn bei den britischen Steuerbehörden hätte anzeigen können. Das hätte ihn Milliarden kosten können, hatte Ecclestone am Donnerstag zum Prozessauftakt erklärt.

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