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Warum Drohnen einem Rallye-Auto nicht in die Quere kommen sollten

Die Strafe für diese tieffliegende Drohne folgt sofort: Sie macht die Erfahrung, dass auch Rallye-Autos fliegen können.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 14.06.2017

Kamera-Drohnen verdanken wir großartiges Videomaterial von Motorsportveranstaltungen. Insbesondere Rallyes können von den flinken, flexiblen Luftfahrzeugen besonders gut in Szene gesetzt werden. Die Personen, die die Drohnen steuern, sollten aber immer darauf achten, sich von den Autos fern zu halten – sonst kann es leicht zu Begegnungen wie dieser kommen.

Springer vs. Tiefflieger

Bei der Rallye Sardinien machte der finnische Toyota-Pilot Esapekka Lappi nähere Bekanntschaft mit einer Drohne. Während am Micky’s Jump auf der Sonderprüfung Monte Lerno das Auto besonders hoch flog, flog die Drohne im selben Moment außergewöhnlich tief – und eine Begegnung war vorprogrammiert. Der Toyota traf die Drohne mit der Front und machte kurzen Prozess mit dem filigranen Fluggerät, das nach dem Zusammenstoß einige Teile zu verlieren schien.

Gefährliche Ablenkung

Obwohl die Drohne vermutlich umfassender Reparaturarbeiten bedarf, hätte das Zusammentreffen auch weit schlimmer verlaufen können. Hätte Lappi sich vor dem plötzlich vor ihm auftauchenden Fluggerät erschrocken und das Lenkrad verrissen, hätte das Auto leicht in der Menschenmenge landen können. Oder, wäre das Ganze an einer anderen Stelle auf der Strecke passiert, in einem Baum, Graben oder anderem Hindernis. Es empfiehlt sich daher, mit Kameradrohnen immer mehr als ausreichend Abstand zu den Autos zu halten – und nicht zu vergessen: Auch Rallye-Autos können fliegen.


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