Mark Thompson / Getty Images
Alonso kritisiert Hülkenberg nach heftigem Crash in Spa

Alonso kritisiert Hülkenberg nach heftigem Crash in Spa

Gleich zu Beginn des Formel 1-Grand Prix in Spa-Francorchamps löste Nico Hülkenberg einen heftigen Unfall aus, bei dem Fernando Alonsos McLaren auf dem Sauber von Charles Leclerc landete. Hülkenberg wurde nun in der Monza-Startaufstellung 10 Plätze nach hinten versetzt

Online Redaktion
Veröffentlicht am 26.08.2018

Das Formel 1-Rennen in Spa-Francorchamps begann mit einem spektakulären Startunfall. Der deutsche Renault-Pilot Nico Hülkenberg krachte in der Kurve La Source in das Heck von Fernando Alonso, dessen McLaren auf dem Sauber von Charles Leclerc landete. Der Cockpit-Schutz Halo habe den 20-jährigen Monegassen vor Schlimmerem bewahrt, wie Alonso nach dem Crash betonte.

“Wie kann man so einen Fehler machen?”

Fernando Alonso, der erst unlängst bekannt gegeben hatte der Formel 1 2019 den Rücken zu kehren, übte indes scharfe Kritik an Hülkenberg. “Man fragt sich wie es möglich sein kann, den Bremspunkt so zu verpassen und einen solchen Fehler in der Königsklasse des Motorsports zu machen”, so der Spanier. “Das ist ein wirklich großer Fehler.” Die Rennleitung sollte Hülkenberg für sein folgenschweres Verhalten bestrafen, meinte Alonso weiter, und zog Vergleiche zu dem Crash von Romain Grosjean im Jahr 2013, nach dem der Franzose für ein Rennen gesperrt worden war.

Hülkenberg in Monza-Startaufstellung 10 Plätze nach hinten versetzt

Mittlerweile wurde auch bekannt gegeben, dass Hülkenberg nachträglich von den Rennkommissaren in einer Woche in Monza in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt. “Der hinten drauffährt, hat Schuld. Ich habe mich vertan. Es war komplett mein Fehler”, gab sich Hülkenberg einsichtig.

Räikkönen und Ricciardo ebenfalls ausgeschieden

In weiterer Folge des von Hülkenberg verursachten Unfalls kollidierte Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo noch mit Kimi Räikkönen, an dessen Ferrari der rechte Hinterreifen platzte. Der Finne fuhr zwar zunächst nach einem Reifenwechsel weiter, musste seinen “unfahrbaren” Boliden dann aber aufgrund anderer Schäden nach neun Runden in der Box abstellen. Bei Ricciardo wurde indes der schwer havarierte Heckflügel getauscht, wodurch der Australier eine Runde verlor und chancenlos auf WM-Punkte war. Für Testzwecke setzte er den WM-Lauf noch fort, ehe er seinen Dienstwagen nach 30 Runden ebenfalls in der Garage abstellen musste.


Schlagworte:
Voriger
Nächster