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VW T2 Kaufberatung: Erst die Arbeit

Im Sog des T1 ist auch der VW T2 heute ein gesuchter Klassiker. Der großen Verbreitung ist allerdings das frühere Leben als Arbeitstier hinderlich.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 15.05.2014

Zwar wurden 2.533.688 Exemplare des VW T2 von 1967 bis 1979 produziert, aber nicht unbedingt für ein langes Leben: Der Werktag knauserte meistens mit liebevoller Behandlung und Pflege, im Gebrauchtwagenalter wurden die Busse gerne mit billigen Hausmitteln (Polyester, Kitt, Farbe, Pinsel) am Leben gehalten, so lange es ging. So sind die meisten Busse längst wieder im Recycling-Kreislauf, was allerdings nicht bedeutet, dass mittlerweile nur mehr gute Exemplare übrig sind. Bevor man die klassischen Roststellen begutachtet, will gut überlegt sein, welches Modell man mag. Franz Josef Brunnader, Inhaber der ­Krumegger Oldtimerwerkstatt Franz ­Josef Enterprises mit starkem Hang zum T2: „Die Unterschiede zwischen T2a und T2b sind größer, als man von außen glauben mag. Der T2a, erkennbar an rundlichen Stoßstangen und ovalen Rücklichtern, ist gesuchter und teurer, während der T2b immer Scheibenbremsen hatte, oft einen stärkeren Motor und insgesamt die klar modernere Technik.” So bietet der T2b aufgrund des neuen Lenkgetriebes und der längeren Federwege das ­modernere Fahrgefühl, wiewohl man bei keinem ­Modell den Eindruck gewinnen wird, in einem neuzeitlichen Auto zu ­sitzen.

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