Unterschiedliches Unfallrisiko bei Urlaubsfahrten ins Ausland

Zwei Drittel der Urlaubsreisen im Sommer treten die Österreicherinnen und Österreicher mit dem Auto an. In welchen Ländern der Straßenverkehr besonders gefährlich ist, zeigt eine aktuelle Aufstellung.

20.06.2018 APA

Bei Urlaubsfahrten ins Ausland geht man unterschiedliche Gefahren im Straßenverkehr ein. Wie eine Aufstellung des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) zeigt, ist das Unfallrisiko je Land durchaus unterschiedlich – im Süden und in Osteuropa höher als hierzulande, im Norden oder der Schweiz ist man hingegen sicherer unterwegs als in Österreich.

© Bild: APA / Matin Hirsch

Hohes Unfallrisiko in beliebten Urlaubsländern

Zwei Drittel der Sommerferien werden mit dem Auto angetreten. Im beliebtesten Urlaubsland der Österreicher, Italien, waren im Vorjahr pro Million Einwohner 56 Verkehrstote zu beklagen, in Österreich waren es 47. Noch gefährlicher ist der Straßenverkehr in Kroatien, der Nummer zwei auf der Beliebtheitsskala: Pro Million Einwohner gab es im Vorjahr in Kroatien 80 Verkehrstote. Innerhalb der EU waren die Zahlen nur in Bulgarien und Rumänien noch höher. Auch andere osteuropäische Länder, wie Polen, Litauen, Lettland und Ungarn weisen laut Verkehrsclub große Mängel in der Verkehrssicherheit auf.

Nördliche Länder mit niedrigeren Tempolimits am sichersten

Am anderen Ende der Skala findet sich Norwegen, wo im Vorjahr pro Million Einwohner 20 Menschen auf den Straßen ums Leben kamen, in Schweden 25 und in der Schweiz und Großbritannien jeweils 27. “Die verkehrssichersten Staaten Europas haben niedrigere Tempolimits als Österreich”, betonte Markus Gansterer vom VCÖ.

Jetzt Autorevue JAHRESABO & VIGNETTE sichern um nur € 125,90 statt € 148!
Wählen Sie zwischen der Klebe- und Digitalen Vignette.
 
Hier bestellen