Neue Hybridantriebe: Verbrenner unter Spannung

Die Elektrifizierung des Antriebs ist voll im Gang. Die unterschiedlichsten Konzepte haben alle das gleiche Ziel: Energie einzusparen oder zumindest zurückzugewinnen. Nicht alle Systeme sind jedoch für jeden Einsatz ideal.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 15.01.2019

Ein Artikel aus der Autorevue vom Jänner 2019

Die Autowelt ist spannender geworden, aber auch unübersichtlicher, seit nicht mehr bloß die Anzahl von Zylindern und Ventilen und rekordverdächtige Einspritzdrücke die bestimmenden Größen des Fortschritts darstellen. Die Elektrifizierung und Hybridisierung des Automobils hat inzwischen zahlreiche Spielarten hervorgebracht. Wie immer die Lösung im Detail auch aussieht, die Hybridisierung des Antriebs hat vor allem zwei wesentliche Funktionen im Fokus: den Verbrennungsmotor überwiegend im Bereich seines besten Wirkungsgrades laufen zu lassen und die Energie, die beim Ausrollen, Bremsen und Bergabfahren normalerweise sinnlos verpufft, wenigstens zu einem Teil wieder zurückzugewinnen. Auf der einen Seite unterstützt ein Elektromotor den Verbrennungsmotor direkt oder ersetzt ihn sogar phasenweise. Auf der anderen Seite hat dieser Elektromotor (oder/und ein Generator) die Aufgabe, Bewegungsenergie zurückzugewinnen. Zum Speichern dieser Energie und zum Betrieb des Elektromotors ist zudem eine Batterie notwendig. Wie groß diese ausfällt und ob man die auch über das Stromnetz zusätzlich laden kann, ist für die grundsätzliche Funktion des Antriebssystems eher nebensächlich.

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