Andreas Riedmann

Kaufberatung VW T3: Robust, irgendwie

Hohe Laufleistung und intensive Nutzung aber mehren die Gefahr von Schwachstellen.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 25.09.2015

Dass zwischen den Bussen immense Unterschiede bestehen, zeigt die Modellpalette: Handwerker- oder Bundesheerbusse sind meist karg ausgestattet (auch bei der Geräuschdämmung) und ziemlich ausgelutscht – allerdings sind gepflegte, plüschige und originale Versionen extrem rar.

Die Karosserie des T3 ist das Um und Auf

Kaufentscheidend ist der Zustand der Karosserie, die am Unterboden kaum rostet, in den Falzen der Seitenwände dafür umso heftiger. Auch die Seitenwände hinter den Hinterrädern sind gefährdet, ebenso die Bereiche der Rücklichter im Motorraum, der Frontscheibenrahmen, das Heckblech und die Gurtbefestigungspunkte neben den Vordersitzen. Die Innenverkleidung erschwert die Kontrolle, aber wenn sich darunter Wellen und Blasen ertasten lassen, ist das doppelte Blech geschwächt, bei einem Unfall lebensgefährlich. Bei Wohnmobil-Umbauten wurden oft Öffnungen ins Blech geschnitten und schlecht konserviert, und allerlei Dämmungsmaterial kann Feuchtigkeit speichern, besonders das Kondenswasser des Kühlschranks.

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