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Wie kann man beim Autofahren Geld sparen?

Versicherung, Steuer, Gebühren, Benzin: Ein eigenes Auto verschlingt viel Geld. Wir fragen: Was sind eure Tricks, um beim Autofahren Geld zu sparen?

Online Redaktion
Veröffentlicht am 19.05.2015

Wie viel bezahlt ihr im Jahr dafür, ein Auto in der Garage oder an der Gehsteigkante stehen zu haben? 2.000 Euro? 4.000 Euro? Wisst ihr es überhaupt genau? Und was sind eure Tricks, um die Kosten zu senken? Genau das wollen wir wissen – und bei dieser Gelegenheit auch gleich von unserer Seite ein paar Beispiele präsentieren.

Klare Rechnung, gute Freunde

Beim Kauf meines ersten Autos war das Budget knapp bemessen, daher stand für mich von Anfang an fest: Es muss hundertprozentig nachvollziehbar sein, wo wie viel Geld fürs Auto abfließt. Man braucht nicht erst Staatshaushalte als Negativbeispiele zu zitieren, um für eine transparente Kostenrechnung zu plädieren. Wo man Zahlen schwarz auf weiß sieht, erkennt man eher, wo gespart werden kann. Also führe ich eine penible Excel-Tabelle mit allen Tankrechnungen, Reparaturkosten, Autowäschen und Verkehrsstrafen. Ich kann die Gesamt- und Kilometerkosten über die Jahre vergleichen und sehen, wodurch Veränderungen zustande kommen. Und habe jederzeit das Gefühl, die Kontrolle über die Fahrzeugkosten zu haben.

Gebot der Stunde: Konvergenz

Am billigsten ist das eigene Auto, wenn man es stehen lässt. Das klingt banal, ist aber sehr effektiv: Ich verbringe mindesten genauso viel Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf Fußwegen wie im Auto. Fahrten in die Wiener Innenstadt-Bezirke sind sowieso ein rotes Tuch, seit dort Anwohner-Parkzonen aus dem Boden wachsen, die in homöopathischen Dosen durch Taferln im Postkarten-Format gekennzeichnet sind. Es gilt also, für jede Fahrt das passendste und effizienteste Verkehrsmittel auszuwählen. So lässt sich viel Zeit und Geld sparen.

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Der wirksamste Kostendämpfer sitzt hinter dem Steuer

Es ist eine Binsenweisheit: Die modernste Antriebstechnik nützt nichts, wenn sie nicht effizient betrieben wird. Nirgends kann man so deutlich die Kosten reduzieren wie beim Spritsparen: Tanken an der günstigsten Tankstelle, Vermeiden von Kurzstrecken (Kaltlaufphase!), früh hochschalten, die Klimaanlage bewusst einsetzen und – das Auto mit warmem Motor so einparken, dass man später ohne Reversieren wegkommt! Kleinigkeiten, die in Summe viel ausmachen. Mein derzeitiger Durchschnitt in einem 12 Jahre alten Low-Tech-Kleinwagen: 5,6 Liter Super pro 100 km, vorwiegend in und um Wien herum.

Das haltet ihr für vollkommenen Blödsinn?

Dann verratet uns und den anderen Usern doch eure Tricks, um die Kosten fürs Autofahren gering zu halten! Die Kommentarfunktion ist ab sofort geöffnet.


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