Mit dem Auto verreisen – Diese Fehler unbedingt vermeiden!

Koffer packen, los geht die Reise – jedes Jahr fahren tausende Österreicher mit dem eigenen Auto in den Urlaub.

08.02.2018 Online Redaktion

Kein Wunder, denn das ist häufig nicht nur günstiger als Flugzeug oder Bahn, sondern bietet einem als Reisender auch viel Flexibilität. Gleichzeitig erfordert es jedoch auch eine durchdachte Vorbereitung. Die folgenden drei Fehler solltet ihr unbedingt vermeiden, wenn ihr mit dem Auto in den Urlaub fahrt.

Fehler 1: Auto bis oben hin beladen

So bitte nicht: Klamotten, Kosmetikartikel, Spielzeug für die Kinder, und eigentlich könnten die Fahrräder auch noch mit – im Kofferraum und auf dem Gepäckträger findet alles seinen Platz. Das glauben zumindest viele Autofahrer und überschätzen den zur Verfügung stehenden Stauraum schnell. Der Wagen bis oben hin mit Gepäck beladen, ohne ausreichend Sicht nach hinten – das sollte selbst bei kurzen Strecken unbedingt vermieden werden. Denn sollte es zu einer ruckartigen Bremsung kommen, verwandeln sich die Koffer schnell in gefährliche Geschosse.

Lieber so: Schwere Koffer sollte man immer unten mittig hinter der Rücksitzbank verstauen und leichte Gegenstände oben drauf platzieren. Ragt der Gepäckberg über die Höhe der Rücksitzlehne hinaus, ist es ratsam, ein Gepäcknetz oder das Laderaumgitter hochzuziehen. Wer Skier, Snowboard oder Fahrräder sicher transportieren möchte, sollte sich im Vorfeld um ein passendes Trägersystem wie Fahrradträger, Dachträger oder Dachbox bemühen. Tipp: Bei spezialisierten Online-Anbietern wie kupplung.at bekommt man diese häufig deutlich günstiger als im örtlichen Fachgeschäft. Nach dem Beladen des Fahrzeugs sollte unbedingt der Reifendruck entsprechend angepasst und noch einmal die Dachlast beziehungsweise die Stützlast der Anhängerkupplung (beim Fahrradtransport) überprüft werden.

Fehler 2: Dem Navigationssystem blind vertrauen

So bitte nicht: “Sag mir, wo du hin willst und ich zeig dir den Weg” – ohne ein Navi kommt heutzutage kaum noch ein Autofahrer aus. Das smarte Gerät ist insbesondere auf Reisen ins Ausland ein nützlicher Begleiter – es sei denn, es orientiert sich an alten Karten. Dann kann die Fahrt in den entspannten Urlaub schnell zur Zerreißprobe werden.

Lieber so: Wer auf seiner Reise auf das Navigationssystem angewiesen ist, sollte vorab immer ein entsprechendes Software-Update durchführen. Es kann zudem nicht schaden, sich die geplante Strecke schon einmal im Vorfeld genau anzuschauen und einzuprägen. So fühlt man sich beim Befolgen der Navi-Anleitungen einerseits sicherer und ist andererseits nicht vollkommen aufgeschmissen, wenn das Navigationssystem mal ausfällt. Eine Karte im Handschuhfach sollte trotz digitaler Helfer immer mitfahren.

Fehler 3: Schnell ankommen wollen um jeden Preis

So bitte nicht: Wer schneller fährt, kommt schneller an – verständlicherweise möchte man auf seiner Reise nicht unnötigerweise kostbare Urlaubszeit verschwenden, sondern schnell ans Ziel kommen. Wer allerdings zu viel Gas gibt, belastet nicht nur zusätzlich die Umwelt, sondern auch seine Reisekasse. Beispielsweise wird für die letzten 30 km/h bis zur Höchstgeschwindigkeit in der Regel rund zweimal so viel Sprit benötigt.

Lieber so: Rasch beschleunigen, schnell die Gänge hochschalten, anschließend mit niedrigen Drehzahlen fahren und sich an die gewählte Geschwindigkeit halten – so fährt man effizienter. Wer so oft es geht im höchstmöglichen Gang fährt, spart im Vergleich zum niedrigeren Gang zusätzlich Kraftstoff, so der ÖAMTC. Ebenfalls spart, wer seine Reifen regelmäßig überprüft. Denn zu geringer Reifendruck erhöht den Rollwiderstand des Fahrzeugs, was zu einem erhöhten Spritverbrauch führt.

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