Der Weg-Expanda

Wenn alle Straßen enden, steht zwischen den Vordersitzen Pan Taus Schirmgriff bereit, der integrale Abschlepphaken

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 10.05.2013

Happy Birthday, Kiste! Hast dich aber gar nicht verändert. Eh gut so.
Als der Panda vor zwanzig Jahren erstmals auftauchte, begann man gerade die auslaufenden Werte von VW Käfer, 2CV und R4 zu schätzen. Im Gegensatz zu ihren erarbeiteten Vorzügen war der Panda eines der ersten auf Hab-mich-lieb gehypten Fahrzeuge. Die Werbung hatte das Ding mit der „Tollen Kiste“ erfunden, aber bald ging ihnen der Schmäh aus – außer der Sitze-zu-Liegewiese-Einebnung war nur wenig Originelles zu entdecken. Pfiffige Gags beschränkten sich auf einen Aschenbecher, den man zum Beifahrer rüberschieben konnte, wenn er stinkevoll war, und auf zwei Scheibenwischer pro Auto – einer hinten, einer vorn. Der Motor stammte vom Autobianchi A 112 – erst Mitte der achtziger Jahre gab es den Fire-Motor von Fiat mit 999 ccm. Allerdings kam der im Jahr 1983 lancierte 4×4 nie über die hintere Starrachse hinaus, die ja die technische Voraussetzung war für die billigste Möglichkeit, nicht leicht stecken zu bleiben. Und das mit dem Umklappen klappte hier auch nicht mehr – aus konstruktionstechnischem Platzbedarf des Allradantriebs.

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