Der Liebhaber – 15.000 km im Alfa Romeo 166

Lockerungsübungen in der oberen Business Class. Eine Kultur der Geschmeidigkeit

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 09.05.2013

Unser bisher wesentlichster Test des Alfa 166 erschien in Autorevue 2/99, damals ging es um den 3.0 V6 samt dessen Ausstattung zum entsprechenden Preis, von dem es nicht mehr weit auf 600.000 Schilling ist. Inzwischen sind wir fünfzehntausend Kilometer mit dem 2.5 V6 gefahren, der doch 70 Tausender einspart, wenn man das so sagen kann.
Mit der Wahl dieser Motorisierung ist gleich gesagt, dass wir zu denen gehören, die sich einen Alfa ohne Diesel ganz gut vorstellen können. Zwar bekommt der 2.4 JTD auch bei uns die besten Noten, aber es muss nicht immer und überall Diesel sein. Dieses Schmalz-am-Boden-Verteilen der neuen Diesel, dieses Radieren an der Grundlinie ist ja nicht unbedingt ein Wesenszug des Latin Lovers aus der Alfa-Tradition. Hochragende Nocken, tapfere Drehzahlmesser und sündige Endrohre wurden nicht geschaffen, damit die Töchter und Söhne der Bewegung sich jetzt ökonomisch korrekt wegdieseln; nur damit das einmal gesagt ist.*

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