Kaiser Franz Josef

Man muss die Zeit, die ein Elektroauto zum Laden braucht eben nur genießen können.

Veröffentlicht am 22.11.2011

Wie in der Dezembernummer der Autorevue ersichtlich, haben wir einen Wochenendausflug gemacht, um die Talente des Opel Ampera zu erkunden. Wohlgemerkt, es war nicht der Zufall, sondern grobe Absicht, dass wir das Hotel Kaiser Franz Josef in Rohr im Gebirge zum Aufladen der Batterien wählten.

Blog Rudolf Skarics Opel Ampera

Erstens passte die Entfernung von Wien für ein derartiges Unterfangen mit etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit. Mit Stadtverkehr, Autobahn, Piestingtal-Landstraße und Rohersattel empfahl sich auch der Mix an unterschiedlichen Verkehrssituationen. Und außerdem: Wir wussten, dass der Herr Bauer vom Kaiser Franz Josef stets den vorzüglichen Alpenlachs bereit hält. Das Hotel Kaiser Franz Josef ist ein lebendiges Denkmal aus der Sommerfrische-Ära, als das Schneeberg-Rax-Semmering-Gebiet seine touristische Hochblüte hatte. Herr Bauer rettete den alten Kasten, offensichtlich mit wenig Mittel, aber mit viel Fleiß, gastronomischem Gespür und einiger Kreativität wie einen kostbaren Oldtimer in die Gegenwart herüber und ist jetzt zuversichtlich, einer große Zukunft entgegen zu gehen.

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Wer nämlich die Via Sacra entlang von Wien nach Mariazell pilgert, findet hier wohlfeil Unterkunft und Verpflegung. Und vielleicht auch eine kleine Überraschung: Der Herr Bauer hat uns ein Gansl kredenzt, so vorzüglich, dass wir uns in diesem Jahr keines mehr zu essen trauen, weil wir ganz sicher kein besseres mehr kriegen werden.

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