The Stigs bizarrer Auftritt in einem Musikvideo

The Stigs bizarrer Auftritt in einem Musikvideo

Noch ein ehemaliger Top Gear-Star außer Rand und Band: The Stig spielt “den Coolen” in einem Musikvideo

Online Redaktion
Veröffentlicht am 09.04.2015

Der nächste logische Karriereschritt nach Top Gear sind offenbar Musikvideos auf YouTube. James May hat bravourös vorgezeigt, wie es geht. Nun legt ein ehemaliger “Stig” nach: Rennfahrer Ben Collins, seines Zeichens “The Stig” bei Top Gear zwischen 2003 und 2010 sowie Stunt-Fahrer in diversen James Bond-Filmen, feiert sein “seltsame YouTube-Filme”-Debüt mit einem Auftritt im Musikvideo zu CC Masons Song “Racecar”.

Wer CC Mason ist, wissen wir nicht, aber wir können den nicht-Top Gear-Fans noch rasch erklären, was ein “Stig” ist: “The Stig” ist/war der gesichtslose hauseigene “zahme Rennfahrer” der  leider aufgrund ihres gewalttätigen Moderators abgesetzten britischen Auto-Show. Welche echte Person sich hinter dem Stig-Helm verbirgt, war stets ein großes Geheimnis, das Ben Collins in seiner Autobiographie natürlich ausplappern musste. Seit 2010 war ein neuer Stig im Einsatz.

Fünf Jahre nach seiner Ablöse tritt der erste weiße Stig problemlos ohne Maske auf, aber das ist nicht unbedingt gut – wie das “Racecar”-Video zeigt. Es kann aber auch sein, dass Ben Collins deshalb so deplatziert wirkt, weil das Skript seinen Qualitäten einfach nicht gerecht wird. Seine einzige Aufgabe in dem Video besteht darin, mit verschränkten Armen dazustehen und möglichst ausdruckslos dreinzuschauen. Wobei, das kommt uns irgendwie bekannt vor…

stig

Obwohl wir uns nicht sicher sind, ob Ben Collins das Video wirklich gut findet oder es “so ernst” nimmt wie James May die seinen, sind wir auf jeden Fall froh, einen weiteren unserer liebsten Top Gear-Stars wieder in Aktion zu sehen. Auch Jeremy Clarkson bekommt dank der Wankelmütigkeit seines ehemaligen/jetzt wieder-Arbeitgebers angeblich wieder eine Fernsehshow. Und wenn am Abend dann Richard Hammonds Naturwunder-Sendung im Fernsehen läuft, ist es fast so, als hätte Jeremy Clarkson seinen Produzenten nie geschlagen.


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