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Da fliegt dir gleich das Dach weg

Rudolf Skarics mag keine Cabrios und erlebte ein wahres Wunder beim Targa-Test.

10.08.2017 Online Redaktion

In Anbetracht der Tatsache, dass ich alles andere als ein glühender Verfechter der Cabrio-Idee bin (immer verkühlt oder Sonnenbrand), wurde mir zum Targa-Test von meiner vorausblickend rücksichtsvollen Kollegenschaft der Fahrersitz im Fotografier-Begleitfahrzeug zugewiesen. Dort hielt ich es aber doch nicht lange aus und so klemmte auch ich mich hinter das Lenkrad eines Targa-Modells, genauer gesagt drängte es mich geradezu, einen Kandidaten nach dem anderen genauer inspizieren.

© Bild: Andreas Riedmann

Welch eine Überraschung! Targafahren ist wie Cabriofahren mit hochgezogenem Windschott. Und zwar um nichts weniger. Volles Frischluftvergnügen ohne Abstriche. Dafür aber: Hübsche Karosserien, weitgehend überschlagsicher, komplett steif (echte Cabrios sind nie ganz verwindungsfest). So kann man die Idee von der frischen Luft auch mir näher bringen. Nicht einmal mein Strohhut, made in China, gekauft in Korcula, ist davongeflogen.

© Bild: Andreas Riedmann

Für mich ist das klar: ein echter Sportwagen kann beim besten Willen kein Cabrio sein, da sind zu viele Widersprüche. Targa hingegen darf sein, Frischluft bei uneingeschränkter Performance trotz aufwendiger Klappdachrobotik, egal ob aus Japan, Schwabenland oder puristisch aus Italien.

Den Targa-Test lesen Sie ab 25. August in der September-Ausgabe.

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