Unnützes Wissen: 7 skurrile Fakten rund ums Auto

Aus der Rubrik, “Was ihr schon immer wissen wolltet, aber euch nie getraut habt zu fragen”, 7 lustige, skurrile und interessante Fakten rund ums Auto.

10.07.2018 Online Redaktion

Es folgt eine Auswahl von 7 skurrilen Geschichten aus der Welt des Automobils. Für die einen ist es unnützes Wissen, für die anderen kostbare Fakten für den nächsten Quiz-Abend. (Einige skurrile Automobile haben wir bereits behandelt…)

1 – Das Auto mit den meisten gefahrenen Kilometern

Er läuft und läuft und läuft… und zwar solange wie kein anderes Auto vor ihm: Irving Gordon aus den USA legte mit seinem Volvo P1800 (Baujahr 1966) in den letzten knapp 50 Jahren fast 5 Millionen Kilometer zurück – das entspricht mehr als 100 Umrundungen der Erde. Der bisherige Verschleiß, laut Angaben des Besitzers: Unter anderem knapp 800 Ölfilter, 400 Zündkerzen, aber nur 2 Motoren.

2 – Ein Verkehrsschild missachten ist kostspielig. Das Umfahren mitunter noch teurer

© Bild: JOEL SAGET / AFP / Getty Images

Während man etwa bei einem Leitpflock mit integrierter Schneestange mit knapp 150 Euro noch relativ glimpflich davonkommt, kann das Umfahren oder Beschädigen eines Verkehrsschildes, je nach Ausführung und inklusive Montage, mehrere Hundert Euro kosten – bei manchen größeren Verkehrszeichen ist gar ein 4-stelliger Betrag fällig. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen übernimmt die Haftpflichtversicherung die Kosten. (Was es mit dem Schild auf sich hat könnt ihr übrigens hier nachlesen)

3 – Bestpreis für ein Auto

Bescheiden sind die Ausstattung, die Optik und auch die Verkaufszahlen des indischen Tata Nano. Aber der Preis steht dem um nichts nach: Nur 2.100 Euro muss man hinblättern, um (stolzer?) Besitzer eines neuen, indischen Tata Nanos zu werden. Der Startpreis im Jahr 2009 lag gar bei umgerechnet knapp 1.400 Euro, was aber nichts daran änderte, dass nur einige zehntausend Kunden bei diesem Schnäppchen zuschlagen wollten.

4 – Ziemlich salzig

© Bild: PATRICK PLEUL / EPA / picturedesk.com

Wird es im Winter auf Österreichs Autobahnen: Knapp 100.000 Tonnen Streusalz landen im Durchschnitt pro Jahr auf den Straßen, um die Autofahrer vor den Folgen von Eis, Schnee und Glätte zu bewahren. Zum Vergleich: In Deutschland werden gar 1,6 Millionen Tonnen Salz auf den Straßen verteilt. Gesalzen und gepökelt: Womit wird auf österreichischen Straßen gestreut?

5 – Rasanter Anstieg

© Bild: REUTERS/Nigel Roddis/Files

Auf diesem Monster-Parkplatz von Nissan in Nordengland stehen Tausende von Neuwagen.

Während im Jahr 1950 gerade mal 53 Millionen Autos für den Straßenverkehr zugelassen waren, hat sich diese Zahl innerhalb 40 Jahre verzehnfacht (1990: knapp 550 Millionen Autos weltweit). Im Jahr 2010 wurde die Milliardengrenze an weltweit zugelassenen Autos erstmals überschritten. Aktuell, so die Schätzungen, soll die Anzahl zugelassener Autos bei knapp 1,2 Milliarden bewegen. Zum Vergleich: In Österreich waren Ende 2016 etwa 4,8 Millionen Autos für den Verkehr zugelassen.

6 – Kabelsalat im Auto

© Bild: Werk

In einem durchschnittlichen Mittelklassewagen werden heutzutage zwischen 1 bis 3 km Kabel verbaut, im Luxuswagensegment werden gar bis zu 8 km pro Auto benötigt.

7 – Zeitfresser Ampel

Rote Ampeln sorgen täglich für viel Frust und Ärger – und das vollkommen zu Recht: Laut Schätzungen verbringt durchschnittlich jeder Mensch knapp zwei Wochen seiner Lebenszeit stehend vor einer roten Ampel. Wer regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist und somit zur Spitzengruppe der „Ampelsteher“ gehört, wartet sogar 2,5 Jahre, bis es endlich grün wird.

Die folgende Ampel steht übrigens bereits seit 25 Jahren auf rot. Wirklich!

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