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Was Frauen im Auto wollen

Die Tür aufgehalten bekommen und heraumchauffiert werden? Einer Umfrage zufolge haben alte Rollenbilder beim Autofahren vor allem aus der Sicht der Frauen ausgedient.

Veröffentlicht am 29.09.2017

Alte Rollenbilder haben beim Autofahren ausgedient. Dass der Mann der Frau die Wagentür öffnet und sich dann wie selbstverständlich auf den Fahrersitz setzt, ist vor allem für Frauen überflüssig. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Online-Automarktplatzes AutoScout24.

Wer fährt?

Nur sechs Prozent der Befragten finden, dass der Mann fahren sollte, wenn ein Mann und eine Frau gemeinsam unterwegs sind. Stattdessen finden 49 Prozent, dass sich Mann und Frau vor allem auf längeren Strecken beim Fahren abwechseln sollten. Männer halten stärker an alten Rollenmustern fest als Frauen. Für sieben Prozent der männlichen Fahrer ist klar, dass sie sich ans Steuer setzen, doch nur vier Prozent der Frauen befürworten das.

Tür aufhalten?

Elf Prozent der österreichischen Autofahrer halten es für selbstverständlich, dass der Mann der Frau die Autotüre öffnet. 14 Prozent der Männer glauben, dass sich das so gehört, aber nur neun Prozent der Frauen erwarten das von ihnen.

Plaudertasche?

49 Prozent der Männer finden, man kann sich während der Fahrt gut mit dem Partner unterhalten. Nur 41 Prozent der Frauen sehen das genauso. Knapp die Hälfte der Befragten ist der Meinung, dass der Beifahrer auch bei Navigation und Parkplatzsuche helfen sollte.

500 Meinungen

Die Innofact AG befragte im August 2017 im Auftrag von AutoScout24 mehr als 500 österreichische Autofahrer/innen, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich des Alters (18-65 Jahr) und Geschlechtes quotiert. Mehrfachantworten waren möglich.


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