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Quartett: Ich hab’ den größten (Aluhut)

Es gibt Verschwörungstheorien, die lassen den Aluhut glühen. Von denen haben noch nicht einmal wir gehört: Wussten Sie, dass David Cameron im All Rohstoffe abbaut und Avatar nur eine Doku war?

27.04.2017 Online Redaktion

Dass die Erde entweder flach oder hohl oder beides ist, ist klar. Auch sind Deutschland und Österreich keine Staaten, sondern Firmen. Aber dass Einläufe mit Bleichmittel Krebs heilen, was die Pharmalobby aber verschweigt, das war uns neu. Wir wissen das, weil Thomas Kussin, ein geschätzter Illustrator der Autorevue, zusammen mit Christian Seidel, einem ehemaligen Kollegen, das Aluhut-Quartett entworfen hat.

Das Spiel funktioniert wie die klassischen Supertrumpf-Spiele. Nur eben mit Verschwörungstheorien. Davon gibt es 32 Stück, die in acht Kategorien unterteilt sind. Zu jeder Kategorie gehören vier Karten. Es heißt ja auch Quartett.

Aluhut-Quartett: Klassisch, oder im Zweikampf

Entweder man spielt das Spiel nach den klassischen Quartett-Regeln, oder eben im Zweikampf, in dem man die angegebenen Werte gegeneinander stellt. Verglichen werden können die einzelnen Verschwörungstheorien mit deren kleinsten gemeinsamen Nennern. Also die Zahl der Google-Treffer und die Zahl der Youtube-Videos. Daneben gibt es noch den Schwurbelfaktor, der angibt wie realitätsfern die Theorie ist, wobei selbst die Note eins abseits der Normalität wäre. Zehn bedeutet, dass Ihnen der Kopf explodieren könnte.

© Bild: Christoph Wuzella

Die Pseudowissenschaftlichkeit gibt an, wie viel Mühe sich die Verschwörungstheoretiker mit Ihrer Theorie gegeben haben. Ob sie also beispielsweise Gesetzestexte oder physikalische Gesetze zur Erklärung heranziehen. Der popkulturelle Beitrag fasst zusammen, wie viel Einfluss die jeweilige Theorie auf Kunst, Musik und Fernsehen hat. Zu guter Letzt fasst das „Motto“ die Theorie kurz zusammen. Truther hören es nicht gern, aber ihr Geschwurbel lässt sich mit weniger als 140 Zeichen erklären.

Das Aluhut-Quartett ist eine dringende Kaufempfehlung für alle Verschwörungstheoretiker und jene, die es noch werden wollen. Kommt um 9,90 Euro genau hier: punkt-magazin.com/aluhut-quartett

Aufmerksam wurden wir auf das Spiel übrigens in der zweiten Ausgabe von Christian Seidels „Punkt!“ Magazin. Die ist seit Donnerstag, 27.04., im Kiosk zu haben: punkt-magazin.com/ausgabe-2-imkeller

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