Philosophy in a Speedbox

Nach jahrelanger Arbeit wurde ein Supersportwagen in eine futuristische Form von Gegenwart enthoben – und noch kein Ende in Sicht.

Autorevue Magazin
Veröffentlicht am 24.01.2017

Der Diablo, der letzte unter Ferruccio Lamborghinis Lebenszeit geplante Supersportwagen, wurde am 20. Jänner 1990 mit großem Aufwand im Sporting Club von Monte Carlo präsentiert. Lambo-Liebhaber und Chrysler-Boss Lee Iacocca war angereist, denn seit 1987 hatten die Amerikaner das Sagen bei Lamborghini, und José Carreras, gerade von der Chemotherapie genesen, sang Nessun Dorma. Danach Feuerwerk. Der Wagen war unerhört mit seinem brutalen 492-PS-V12, mit seinem Grundpreis von rund 2,8 Millionen Schilling, auch wenn Marcello Gandinis Entwurf an ursprünglicher Schärfe verloren hatte. (Der ursprünglich kompromissarme Diablo-Entwurf des Miura- und Countach-Schöpfers wurde nach Chrysler-Intervention abgemildert. Man wollte ein, nun ja, praktisches Auto haben.)

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