Vater und Sohn 3D-drucken ihren eigenen Lamborghini Aventador

Beim Computerspielen hat sich sein Sohn in den Lamborghini Aventador verliebt – deshalb baut ein US-amerikanischer Physiker das Supercar jetzt in seiner Garage nach. Wichtigstes Werkzeug: Der 3D-Drucker.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 17.07.2019

Was tun, wenn der Sohn sich einen Lamborghini Aventador wünscht? Während die meisten Eltern einfach “nein” sagen würden, beschloss Sterling Backus, seinem Sohn den den Wunsch zu erfüllen – mit Hilfe eines 3D-Druckers.

Vom Videospiel in die Garage

Die Idee kam dem Physiker, als er mit seinem Sohn “Forza Horizon 3” spielte. Wäre es möglich, das Lieblingsauto seines Sprösslings einfach nachzubauen? Die Antwort lautete “ja” – und der AXAS Interceptor war geboren.

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Karosserie aus dem 3D-Drucker

In SolidWorks, einem 3D-CAD-Programm, nahm die Vision eines selbstgedruckten Lamborghinis Gestalt an. Um die Karosserieteile zu fertigen, kamen gleich mehrere 3D-Drucker zum Einsatz. Die einzelnen Teile wurden zusammengeklebt und für ein einheitliches Erscheinungsbild mit Carbon beschichtet – ein komplexes Unterfangen, das sich Sterling mit Hilfe von YouTube-Videos einfach selbst beibrachte.

Sogar die Heckleuchten hat Sterling – zumindest teilweise – einfach ausgedruckt.

Turn.

Gepostet von 3D Car Printing am Freitag, 22. März 2019

Covette-Motor und Porsche-Getriebe

Einige strukturgebende Komponenten wie das Chassis des Wagens wurden aber aus Metall gefertigt. Auch der Antrieb des Aventadors Marke Eigenbau kommt nicht aus dem 3D-Drucker, sondern aus einer 2003er Corvette. Als Getriebespender fungierte ein Porsche 911. Das Lenkrad stammt von Audi. Auch echte Lamborghini-Ersatzteile kommen im AXAS Interceptor zum Einsatz: Die Scheibenwischer, zum Beispiel.

Eineinhalb Jahre und 20.000 US-Dollar

Seit eineinhalb Jahren arbeitet Sterling an seinem Projekt, in das mittlerweile rund 20.000 US-Dollar geflossen sind. Die umgerechnet rund 18.000 Euro beinhalten allerdings nur die Materialkosten exklusive Arbeitszeit.

Dass Lamborghini an dem Projekt Anstoß nehmen könnte, glaubt Sterling nicht – immerhin handelt es sich beim AXAS Interceptor ausdrücklich nur um ein “Aventador Lookalike”. Bis das Supercar aus dem 3D-Drucker wirklich fahrbereit ist, wird den Angaben des bastelfreudigen Physikers zufolge noch “einige Zeit” vergehen.

Have been spending the last few days with Trevor getting the beast ready for fire up.

Gepostet von 3D Car Printing am Samstag, 6. Juli 2019


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