Luxus-Gin für Harley-Enthusiasten

Ihr mögt Gin, und ihr mögt Motorräder. Aber wärt ihr auch bereit, 1.000 Euro für eine Flasche mit einem alten Harley-Davidson-Teil auszugeben?

Online Redaktion
Veröffentlicht am 27.07.2017

Wenn irgend ein Objekt in einem alkoholischen Genussgetränk schwimmt, schmeckt besagtes Getränk normalerweise nach besagtem Objekt. Zum Beispiel das überdimensionale Büffelgras im Büffelgras-Wodka oder die Kräuterzweige im Kräuterschnaps. Ob der Gin mit eingelegten alten Harley-Davidson-Teilen auch nach Harley-Davidson schmeckt, wissen wir nicht – wir hoffen es aber. Denn immerhin kostet der teure Tropfen um die 1.000 Euro pro Flasche.

Ausgedacht hat sich das Ganze der Deutsche Uwe Ehinger. Aufgrund seiner Leidenschaft, alte Motorrad-Teile aufzuspüren, nennt er sich – und seinen Gin – auch “der Archäologe”. Seine Idee, Nockenwellen, Muttern und Kipphebel in Hochprozentigem zu versenken und das abenteuerliche Gemisch zu abenteuerlichen Preisen zu verscherbeln, scheint gefruchtet zu haben: Die erste Ladung Harley-Gin ist bereits ausverkauft. Aber keine Sorge: Eine zweite steht  bereits in den Startlöchern.

© Bild: YouTube Screenshot

Falls ihr viel Geld übrig und einen Biker im Bekanntenkreis habt, der seine Motorrad-Teile lieber trinkt als austauscht: Konkret bietet Ehinger drei Sorten seines “The Archaeologist”-Gins an. Am “günstigsten” ist die Variante mit 1962er Panhead Kipphebel aus Südkorea für 900 Euro, teurer wird’s mit der Sorte mit 1947er Knucklehead Muttern aus Chile (€ 1.000), und der Top-Drink um € 1.100 ist mit 1939er Flathead Nockenwellen aus der Wüste von Mexiko garniert.

© Bild: YouTube Screenshot

Das offizielle Wording lautet übrigens nicht, dass alte Harley-Teile in den Flaschen schwimmen, sondern dass der Gin “mit dem Geist der seltenen Original-Motorenteile aromatisiert” ist. Ihr braucht jetzt erst Mal einen Schluck, um das Ganze zu verdauen? Unter diesem Link können Vorbestellungen für die nächste Fuhre Harley-Gin getätigt werden.


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