Ein Milliardär will seinen Aston Martin Valkyrie mit echtem “Mondstaub” lackieren

Ja, wirklich: Um seinem Aston Martin Valkyrie eine noch besonderere Note zu verleihen, will ein indisch-amerikanischer Milliardär Mondgestein zu Staub zermahlen und einer Spezial-Lackierung beimengen lassen.

25.02.2018 Online Redaktion

Wenn man richtig, richtig viel Geld halt, stellt sich irgendwann die Frage: Wo hin damit? Kris Singh hat eine Antwort gefunden, die die meisten von uns nachvollziehen können: Der Milliardär steckt einen (kleinen) Teil seines Vermögens in teure Autos. Neben einem Lamborghini Veneno und weiteren Raritäten besitzt der indisch-amerikanische Unternehmer – übrigens als einziger Mensch auf der Welt – auch einen Koenigsegg Agera XS.

“Mondstaub” für den Aston Martin Valkyrie

Ihr habt also eine ungefähre Vorstellung von Singhs exklusivem Geschmack, dem der Aston Martin Valkyrie ebenfalls hervorragend entspricht. Neben dem von Aston Martin und Red Bull entwickelte Hybrid-Hypercar sähe ein Raumschiff wie ein Auto aus, so der Geschäftsmann. Aus diesem Vergleich wurde eine Idee geboren, die ebenfalls ziemlich außerirdisch anmutet: Singh will seinem Valkyrie eine Lackierung spendieren, der echter “Mondstaub” beigemengt ist.

BIG ANNOUNCEMENT!!! My visit to Aston Martin was very inspiring. A few weeks ago @milesnurnberger had commented to me that a spec we were discussing reminded him of a Space Ship. I immediately responded, “The Valkyrie makes a Space Ship look like a Car!” 😆👍 That got me thinking… How do I raise the bar of my spec to be worthy of Valkyrie level? 🤔 If ever there was a machine that could grip the ground and rip around the craters of the Moon like it’s on rails, it would be the Aston Martin Valkyrie. Unfortunately, science won’t allow me to be the first person to drive on the Moon (gravity is still an issue, they say), but nothing is stopping me from bringing the Moon to my Valkyrie!! 🌚 I have sourced, gotten proper verification, and purchased an actual Rock from the Moon which will be ground to dust and used as a key ingredient in Karosserie Lunar Red which will be the color of my Aston Martin Valkyrie. This will be the first car ever to feature a paint formula that includes actual ingredients from #SPACE !!! Thank You to everyone at @astonmartinlagonda, @redbullracing and Karosserie in Wayne, PA. More renderings will be released in the coming weeks and months. We will also document and share some of the process of making actual Moon Rock part of this very special color being developed exclusively for the most special car of my lifetime: The Aston Martin Valkyrie. 🙏👽🙏 Thanks to 🖍@marcovanoverbeeke🖍 for helping refine my spec and providing me with renderings and thanks to 🌠@capitolsunset🌠 for setting the mood of the image on the Moon. More to come!! #ToTheMoonAndBack #🌚 🙏😆🙏 ______________________________________________________ #AstonMartin #Valkyrie #AstonMartinValkyrie #Moon #MoonRock #KarosserieLunarRed #KrisSingh #Red #BloodRedMoon #ToTheMoonAndBack #ComingSoon #2019 #RaiseTheBar #NASA #RedBull #RedBullRacing #AdrianNewey #MarekReichman #MilesNurnberger #AndyPalmer #AstonMartinRules #GameChanger #LunarRed #F1 #AstonMartinLive #RedWillNeverBeTheSame #TheRedOfAllReds #BLESSED ______________________________________________________ PS – No information or details regarding my source, purchase price, weight of the Moon Rock, or other, will be shared.

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Rot wie der Mond

Einem Instagram-Posting zufolge scheint es Singh gelungen zu sein, einen echten Felsen unseres Erdtrabanten zu ergattern. Er habe auch einen Beweis für die Echtheit des Mondgesteins erhalten. Über die Quelle, den Preis oder das Gewicht schweigt Singh sich aber beharrlich aus. Dafür geht er bezüglich seiner Pläne näher ins Detail: Der Felsen soll zu feinem Staub zermahlen werden und zur “Schlüsselzutat” in einer Spezial-Lackierung verarbeitet werden, die den bezeichnenden Namen “Lunar Red” tragen soll.

Teures Vergnügen

Weder Singh noch die Firma, die die Spezialfarbe entwickeln soll, wollten auf Nachfragen der amerikanischen Auto-Website Jalopnik nähere Angaben zu dem Mondgestein machen. Es könne sich eigentlich nur um bei einer Apollo-Mission gewonnenes Material handeln, dessen Besitz Privatpersonen aber nicht gestattet ist. Wie Jalopnik auf Grundlage eines Gerichtsverfahrens um den versuchten Diebstahl von Mondgestein durch NASA-Bedienstete berechnete, liegt der hypothetische Preis für eine Unze Mondgestein bei 1,4 Millionen US-Dollar – und zur Herstellung einer Spezialfarbe für einen Valkyrie würden etwa drei Unzen benötigt werden.

“Lackierung mit grauem Staub”

Wahrscheinlicher sei daher, dass es sich bei dem von Singh angesprochenen “Mondfelsen” um einen Mondmeteoriten handelt, dessen Preis bei etwa 28.000 US-Dollar je Unze liegt, so Jalopnik. Aber: Dem Department of Earth and Planetary Sciences der Universität von Washington zufolge sieht verwittertes Mondgestein “auffällig unauffällig” aus. “Um es einfach auszudrücken, Mondfelsen sehen aus wie… Felsen”, schließt Jalopnik. “Gewöhnliche, graue, langweilige Felsen. Während das Konzept, Mondgestein in eine Lackierung zu mischen zweifelsohne verlockend ist, wird das Endergebnis kein Metaflake-Spektakel voller Farbe und Licht, sondern einfach eine Lackierung mit beigemischtem grauen Staub sein.” Wir sind jedenfalls gespannt, ob Singh seine hochtrabenden Pläne in die Tat umsetzt. Falls ja, werden wir zweifellos mittels zahlreicher Instagram-Postings darüber in Kenntnis gesetzt.

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