Aston Martin

Ja, das ist ein Aston Martin

Und ja, es ist ein U-Boot: Mit dem Project Neptune geht der britische Autobauer Aston Martin auf Tauchstation.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 06.10.2017

Auch, wenn es nicht so aussieht: Das ist ein Aston Martin. Zugegeben, ein äußerst ungewöhnliches: Denn das “Project Neptune” wurde nicht zum Einsatz auf der Straße oder Rennstrecke, sondern für Entdeckungsreisen unter Wasser konzipiert.

© Bild: Aston Martin

“Design, Ingenieurskunst und Schönheit”

Erraten – bei dem extravaganten Aston handelt es sich um ein U-Boot. Dieses entwickelt der britische Autobauer gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen Triton Submarines LLC, das auf den Bau ziviler Unterwasserfahrzeuge spezialisiert ist. Während Triton die technische Expertise beisteuert, soll Aston Martin für das Design verantwortlich zeichnen. “Wir bedienen uns an Formen und Proportionen, die die selbe Hingabe an Design, Ingenieurskunst und Schönheit ausdrücken wie unsere Autos, beispielsweise das Valkyrie Hypercar Project”, so Aston Martin Executive Vice President and Chief Creative Officer Marek Reichman.

Drei Personen, bis zu 500 Meter tief

Technisch basiert das Project Neptune auf einem bereits existierenden U-Boot von Triton, das Platz für drei Personen bietet: Zwei Passagiere und ein Steuermann können mit dem Triton 1650/3 LP  auf bis zu 500 Meter hinuntertauchen, die Steuerung erfolgt via Joystick und Touchscreen. Mit einer Höhe von nur 1,8 Metern ist das elektrisch angetriebene U-Boot den Herstellerangaben zufolge das leichteste und kompakteste Drei-Personen-Modell am Markt. Der Preis für das Triton 1650/3 LP beträgt angeblich um die 3 Millionen Euro – es ist also davon auszugehen, dass die durch den Aston Martin-Designwolf gedrehte Variante ein noch größeres Loch in den Geldbeutel reißen wird.

 


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