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8 kuriose Side-facts rund ums Auto

Von Autos als Alternative zu furzenden Pferden über Schönheitsoperationen zur Bio-Spriterzeugung bis zu Duftbäumen gegen Schafsgeruch: 8 kuriose Auto-Fakten.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 01.07.2017

8 Side-facts/Anekdoten rund ums Thema Auto, die ihr vermutlich noch nicht kennt.

1 – “Must have” bei der Grundausstattung: Ein Picknick-Tisch

Sitzheizung, Leder-Innenausstattung oder elektrisches Schiebedach? Der Honda CR-V „Executive“ begeisterte 2004 (bzw. bereits auch bei den Vorgänger-Modellen) nicht nur mit diesen Ausstattungsdetails: Der ungewöhnliche Höhepunkt war wesentlich praktischer angelegt: Ein wasserdichter Stauraum unter dem Laderaumboden, der gleichzeitig zum Picknick-Tisch umgebaut werden kann.

2 – Pferdeäpfel als Klimakiller

Als Anfang des 20. Jahrhunderts die Pferde langsam aber sicher von den Autos als Fortbewegungsmittel abgelöst wurden, galten Autos als die „grüne Alternative“. Der Grund: Die Umweltbelastung durch die Pferdeäpfel schien überhand zu nehmen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass keine 100 Jahre später auch die Verbrennungsmotoren der Autos immer mehr als „Klimakiller“ gelten und nunmehr Elektroautos als das „grüne Pferd“ der Zukunft gelten…

3 – Nachhaltig Rolls-Royce kaufen

3 von 4 Rolls-Royce die jemals produziert wurden, sind auch heute noch fahrtauglich und (mehr oder weniger häufig) auf den Straßen zu sehen. Wer sich also beim nächsten Gebrauchtwagenkauf ein nachhaltig verlässliches Gefährt zulegen möchte: Ein Rolls-Royce ist ein heißer Tipp hierfür! Nötiges Kleingeld vorausgesetzt, aber man weiß ja: Wer billig kauft, kauft teuer…

4 – Schönheitsoperationen für Bio-Sprit

Ökologisch top, ethisch ein wenig zweifelhaft: ein Schönheitschirurg aus den USA hat vor etwa 10 Jahren das abgesaugte Körperfett seiner Patienten zu Treibstoff für das SUV seiner Freundin verarbeitet. Das Problem: In Kalifornien ist das Herstellen von Sprit aus medizinischen Abfällen verboten. Der Mediziner sah sich daher gezwungen nach Südamerika zu flüchten –  vor der Justiz und auch vor seinen ehemaligen und nun wütenden Patienten, die nichts von ihrem ökologischen Beitrag zum Klimaschutz wussten.

5 – Duftbäumchen gegen stinkende Schafe

Die nach wie vor beliebten, parfümierten Bäumchen wurden von einem nach Kanada ausgewanderten Schweizer erfunden. Glaubt man diversen Berichten, war der Erfinder Julius Sämann dort vom Gestank der Schafe, die er dort transportierte, derart angewidert, dass er nach einer Möglichkeit suchte, den intensiven Geruch wieder loszuwerden. Danke, Julius Sämann, für dieses großartige Stück Autogeschichte.

Hier eine andere Möglichkeit des Baum-Ursprungs

6 – Dufte „Gummi-geben“ beim GTI-Treffen

Endlich gibt es Abhilfe für alle GTI-Fans, damit am Wörthersee beim „Gummi geben“ keiner mehr die Nase verzieht. Der japanische Reifenhersteller Kumho hat Reifen im Sortiment, die wahlweise nach Lavendel und bald auch nach Orangenblüte, Rosmarin (…) duften, sobald ein bestimmter Wärmegrad erreicht ist – und das immerhin ein ganzes Jahr lang. Finden wir richtig dufte!

7 – Bugatti Veyron: Unterhaltskosten in Höhe eines kleinen Einfamilienhauses

Das englische Magazin „Autocar“ hat die Erhaltungs-/Unterhaltskosten für einen Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse ermittelt und ist dabei auf eine recht stolze Summe von knapp 250.000 Euro gekommen – pro Jahr! Ein kleiner Auszug:

  • Vollkaskoversicherung zwischen 25-35.000
  • ein Satz Reifen für 25.000 (Lebensdauer stolze 10.000 km)
  • Jahresinspektion 16.000 (zusätzliche Inspektionen alle 4000 km)
  • Felgenwechsel alle 16.000 km
  • Sprit
  • usw.

8 – Messerschmitt Kabinenroller: Einsteigen nur mit Bedienungsanleitung

Einsteigen, aber richtig: Der Messerschmitt Kabinenroller wurde mit einer eigenen Bedienungsanleitung für den richtigen Einstieg in das Gefährt ausgeliefert. Zu Recht, wie wir meinen, denn nach der Beschreibung zum Öffnen der Haube des Rollermobils heißt es da: „Sitz hochschwenken, Lenkung leicht nach rechts einschlagen, rechten Fuß in Fahrzeugmitte setzen, Platz nehmen, linken Fuß hineinsetzen, beide Füße nach vorn setzen. Jetzt mit beiden Händen an den schrägen seitlichen Rahmenrohren abstützen und Sitz nach vorne schwenken lassen.” (Quelle: Thomas Pospiech – „Auto – Das große Sammelsurium“)


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