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31:49,46 Minuten: Dieses Tuk-Tuk hat einen neuen Nürburgring-Rekord eingefahren

“Wir wollen es nie, nie, niemals wieder tun. Es war schrecklich”, schildert das Team diese Erfahrung. Aber es ist geglückt – in knappen 32 Minuten hat dieses Tuk-Tuk tatsächlich einen neuen Nürburgring-Rekord eingefahren.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 29.05.2019

Am Nürburgring sieht man hin und wieder Dinge, mit denen man absolut nicht gerechnet hat. In dieser Kategorie ganz vorne mit dabei ist ab sofort das Tuk-Tuk, das mitsamt seiner beiden Insassen nicht nur alles gegeben, sondern auch einen neuen Rekord auf der Nordschleife eingefahren hat: Mit einer Rundenzeit von 31:49,46 Minuten (!) ist der blau-gelbe Flitzer fortan das schnellste Tuk-Tuk am Nürburgring.

🇩🇪 Manchmal passieren merkwürdige Dinge am Nürburgring. 💁‍♂️😁🇬🇧 Sometimes strange things happen at the Nürburgring. 💁‍♂️😁#nring

Gepostet von Nürburgring am Donnerstag, 23. Mai 2019

“Es war schrecklich”

“Die Fahrt mit dem Tuk-Tuk war eine sehr beängstigende Erfahrung”, schildern die neuen Rekordhalter Björn Lagercrantz und Peter Ternström in einem Blogeintrag. “Das kleine Dreirad war schwach und sehr instabil, manche Kurven mussten wir auf zwei Rädern nehmen! Wir wollen es nie, nie, niemals wieder tun. Es war schrecklich.” Dabei waren Lagercrantz und Ternström bloß als “Fahrgäste” an Bord der Autorikscha: Hinter dem Steuer zeichnete ein namentlich (und gesichtlich) nicht bekannter Pilot in voller The Stig-Montur für den neuen Rekord verantwortlich.

Drei Jahre Arbeit

Der Rekord wurde auch von den Streckenbetreibern offiziell bestätigt. Das selbe Team hatte bereits im Vorjahr versucht, die Nordschleife in dem Tuk-Tuk zu umrunden, das eigens für diesen Zweck aus Thailand importiert werden war – allerdings hatte es die kleine Autorikscha nicht über die komplette Länge der legendären Rennstrecke geschafft. Wie The Drive berichtet, bekamen die furchtlosen Kämpfer heuer Unterstützung von einer Firma, die auch Motorenkomponenten für Koenigsegg (ja, genau die) herstellt – und mit neuen Kolben klappte der Versuch. Insgesamt drei Jahre habe das Projekt in Anspruch genommen, erklärt das Team.


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