YouTube

Diese Aktion kostete den Hyundai-Fahrer seinen Führerschein

Nachdem er seinen Freund im Rollstuhl mit dem Auto von einer Bar zu McDonalds gezogen hatte, wurde einem 20-jährigen Briten der Führerschein entzogen.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 11.08.2017

Den Rollstuhl zusammenklappen und im Kofferraum verstauen? Viel zu aufwändig, dachten sich zwei junge Briten. Nach einem Abend in einer Bar in der britischen Stadt Harrogate überkam die Freunde – verständlicherweise – ein plötzlicher Appetit auf Fast Food. Um so schnell wie möglich zu McDonalds zu gelangen, entschieden sich die beiden für eine ungewöhnliche Transportmethode: Einer der Männer fuhr mit dem Auto, während sich sein im Rollstuhl sitzender Kumpel am Heck des Hyundai festhielt und mitziehen ließ.

Auf die Idee, sich mit Rollstuhl / Fahrrad /Skateboard von einem Auto ziehen zu lassen, sind vermutlich schon viele Menschen gekommen. Dass man diese Idee nicht umsetzen sollte, sagt einem eigentlich der Hausverstand – oder, wenn der mal Pause macht,die Polizei. Dem 20-jährigen Fahrzeuglenker wurde der Führerschein gleich für zwei Jahre entzogen, zusätzlich muss er 200 Sozialstunden leisten und insgesamt 170 Pfund bezahlen. Für seinen Freund fiel die Strafe deutlich glimpflicher aus: Der Rollstuhlfahrer bekannte sich den “Festhaltens an einem Fahrzeug zum Zwecke des Gezogenwerdens” schuldig und muss Zahlungen von insgesamt 214 Pfund leisten. “[Die beiden] haben sich in dieser Nacht egoistisch verhalten. Sie haben keine Rücksicht auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer oder Fußgänger genommen und sich dazu entschieden, auf gefährliche Art und Weise zu handeln”, erklärt Rob Roberts von der örtlichen Polizei die Maßnahmen. “Ich hoffe, sie und andere lernen aus der Strafe, das rücksichtsloses Verhalten auf unseren Straßen nicht geduldet wird.”


Voriger
Nächster