Rallycross-Auto scheitert an Geschirrspülmittel

Was kann ein gewöhnliches Haushaltsmittel gegen ein professionelles 650 PS-Rallycross-Auto ausrichten? Jede Menge – wie dieser Versuch zeigt.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 23.08.2018

Rallycross-Autos sind für den Einsatz auf verschiedenen Bodenbelägen geeignet. Geschirrspülmittel ist keines davon. Was jetzt nicht sonderlich erstaunlich klingt, wird durch einen Praxistest veranschaulicht – und dann erstaunt es doch, wie sehr der unscheinbare Küchenhelfer das dem Motorsport entlehnte Auto einzubremsen im Stande ist.

© Bild: YouTube Screenshot

Bei dem Testfahrzeug handelt es sich um den Ford Focus RS RX des kanadischen Rallycross-Piloten Steve Arpin, der – unter normalen Bedingungen – in weniger als zwei Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde beschleunigt. 650 PS und Allradantrieb sind dem Rennfahrer auf der Piste eine Hilfe, vermögen in einem See aus Geschirrspülmittel allerdings herzlich wenig auszurichten.

© Bild: YouTube Screenshot

Der Versuchsaufbau: Der Ford Focus RS RX startet in einer Art Mini-Pool, der zu Beginn leer und trocken, in weiterer Folge aber etwa einen Zentimeter hoch mit Geschirrspülmittel gefüllt ist. Um die Leistungsfähigkeit des Rallycross-Autos voll ausnutzen zu können, holten sich die Versuchsleiter gleich den Mann ins Boot, der den Wagen am besten kennt: Steve Arpin darf hautnah miterleben, wie ein gewöhnliches Haushaltsmittel die Performance seines Rennautos beeinflusst. So viel sei verraten: Arpins vorsichtige Prognose “ich bin ziemlich sicher, dass es mich nicht schneller machen wird” vor Versuchsbeginn sollte sich als die Untertreibung der Stunde herausstellen.

Eine gute Sachen hat das Ganze – neben dem immensen Nutzen für die Wissenschaft – dann aber doch: Wenigstens ist das Auto nach dem nächsten Regen wahrscheinlich so sauber, dass man davon essen kann.


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