Diese Porsche-Testfahrt verlief nicht wie geplant

Eigentlich hätte der Mechaniker den 193.000 Euro-Porsche 911 reparieren sollen – er entschied sich aber zu einer kleinen Testfahrt. Was sich als sehr, sehr schlechte Idee herausstellen sollte.

09.06.2017 Online Redaktion

Wenn man die Schlüssel eines geliebten Autos einem Fremden in die Hand drückt, ist das immer mit einem leicht mulmigen Gefühl verbunden. Leider stellt sich dieses nicht immer ganz zu Unrecht ein. Als der Besitzer dieses Porsche 911 Turbo sein Auto in eine Werkstatt in der russischen Stadt Aksai brachte, hätte er wohl eher nicht damit gerechnet, dass er sein Auto in einem – gelinge gesagt – deutlich schlechteren Zustand zurückbekommen würde als vor der geplanten “Reparatur”. Ein Mechaniker konnte nämlich nicht widerstehen und “borgte” sich das 193.000 Euro teure Auto ungefragt für eine kleine Spritztour aus. Mit verheerenden Folgen, wie die Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen: Innerhalb weniger Sekunden wurde eine Wertminderung um gute 100 Prozent erzielt.

Der Mechaniker verlor die Kontrolle über den Porsche, touchierte ein entgegenkommendes Auto und besiegelte damit das Schicksal des 911. Der Porsche kam ins Schleudern und schrammte qualmend noch einige Meter an einer offenbar recht robusten Fahrbahnbegrenzung entlang. Wie von der Dailymail veröffentlichte Fotos zeigen, blieb von dem Porsche nach dem Crash nicht mehr viel übrig. Die entstandenen Schären waren so gravierend, dass sie nicht behoben werden konnten und das Auto als Totalschaden abgeschrieben werden musste. Das Ironische daran ist, dass der 911 lediglich mit leicht zu behebenden Mängeln in die Werkstatt gebracht worden war. Wer für den Verlust des Besitzers aufkommen wird, ist laut der Online-Zeitung noch unklar.

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