Dieser Motorradfahrer kann nicht glauben, was ihm da passiert

“Ich kann’s nicht glauben”: So kommentiert dieser Biker die Ereignisse, die dazu geführt haben, dass er auf dem Kofferraumdeckel eines Toyota Camry festsitzt.

25.05.2017 Online Redaktion

Vor dem Spurwechsel einen Blick in den Spiegel oder über die Schulter zu werfen, kostet nicht einmal eine Sekunde Zeit. Trotzdem verzichten viel zu viele Autofahrer darauf. Was dabei herauskommt, ist eine Art russisches Straßen-Roulette: Alles kann gut gehen. Muss es aber nicht. Auch wenn man 9 Mal ungeschoren davon kommt, trifft man beim 10. Versuch garantiert auf die Kugel in der Kammer bzw. das Fahrzeug auf der anderen Spur. Oder wird getroffen. Von einem anderen Auto, Lkw, Motorrad oder Menschen, der plötzlich auf dem Kofferraumdeckel sitzt.

Unfreiwillige Stunt-Einlage

Ein Harley-Fahrer in Los Angeles wurde durch die Ignoranz eines Autofahrers zu dieser unfreiwilligen Stunt-Einlage gezwungen: Ein blauer Toyota Camry scherte plötzlich nach links auf die Carpool Lane aus, also jene Spur, die nur von Fahrgemeinschaften und Motorrädern befahren werden darf. Der Biker konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und krachte in das Heck des Auto. Nach dem Einsetzen irgendeines katzenartigen Reflexes saß er schließlich auf dem Kofferraumdeckel des Camrys, während seine Harley auf der Straße liegen blieb.

Unglaubliche Ignoranz

Die Helmkamera des Bikers zeichnete den Unfall auf. Und wie der weitere Verlauf des Videos offenbart, ist der fehlende Spiegel-Schulterblick nicht das Schlimmste, was der Toyota-Fahrer an diesem Tag ablieferte: Denn er schien nicht einmal zu bemerken, dass ihm ein Motorrad hinten aufgefahren war, dessen Fahrer nun auf seinem Auto saß. Erst, nachdem der Mann mehrfach auf das Dach der Limousine gehämmert hatte, blieb diese schließlich stehen.

Autofahren: So geht’s nicht

Dass der Biker – wie er mehrfach betont – nicht glauben kann, was ihm da gerade passiert war, ist durchaus nachvollziehbar. Auch die beiden Fahrzeuginsassen scheinen einigermaßen konsterniert, um nicht zu sagen: Geistesabwesend. Im Schoß des Fahrers liegt ein Smartphone. Alles in Allem also ein perfektes Beispiel dafür, was man beim Autofahrern innerhalb weniger Sekunden alles falsch machen kann.

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