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10 Tonnen-Renntruck lernt fliegen

Nur, weil er 10 Tonnen schwer ist heißt das nicht, dass dieser Kamaz-Renntruck nicht fliegen lernen kann.

08.06.2017 Online Redaktion

Auch Schwergewichter können fliegen. Das gilt nicht nur für Dumbo, sondern auch für Lkw. Im Vorfeld der Silk Way Rallye schickte das Kamaz-Master Team einen seiner Renntrucks in die nördlich des Polarkreises gelegene russischen Region Murmansk, um ihn ungehemmt durch die Lüfte segeln zu lassen. Auch, wenn seine Reifen zwischendurch den verschneiten Boden berührten: Das 10 Tonnen schwere, 1000 PS starke Monstrum flog im Rahmen seines arktischen Workouts bis zu 30 Meter weit.

© Bild: Pavel Sukhorukov / Red Bull Content Pool

140 km/h zum Abheben

Während des längsten Sprungs war der Fahrer des Renntrucks Kräften von 12 G ausgesetzt. Zum Glück hat Kamaz sich dafür keinen Anfänger ausgesucht, sondern Eduard Nikolaev hinters Steuer gesetzt. Der doppelte Gewinner der Rallye Dakar musste den Kamaz-4326 in tiefwinterlichen Bedingungen auf 140 km/h beschleunigen, um ihn in die Luft gehen lassen zu können.

Sand und Schnee

“Um den Truck zu testen sind wir in eine der schneereichsten Regionen Russlands gefahren”, so Nikolaev. “Dort liegt im späten Frühling jede Menge Tiefschnee. Für unseren Kamaz-4326 sind diese Konditionen ähnlich, wie auf Sand in Südamerika oder Afrika zu fahren und für das Team bedeutet das ein großartiges Training für die Fahrt auf den Dünen der Silk Way Rallye.”

© Bild: Pavel Sukhorukov / Red Bull Content Pool

Training für den Härtefall

Die Silk Way Rallye startet am 7. Juli am Roten Platz in Moskau und führt 9.500 Kilometer weit von Russland durch Kasachstan nach China. Extreme Temperaturen und Dünen aller Art stehen hier an der Tagesordnung.

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