Gülle schwappte in offenes Cabrio – Insassen “waren gebräunt”

Ein Traktor musste ausweichen, ein Gülle-Fass schwappte über – und die Ladung ergoss sich über ein entgegenkommendes Cabrio sowie dessen zwei Insassen

13.04.2017 Online Redaktion

Das schöne Frühlingswetter am vergangenen Wochenende nutzten ein Bayer und seine Tochter für einen Ausflug im Cabrio – natürlich mit offenem Verdeck. Als die beiden in Altomünster im Landkreis Dachau mit dem Renault Mégane CC unterwegs waren, entwickelte sich die harmlose Samstags-Ausfahrt jedoch schnell in ein Szenario, das einer schlechten Klamauk-Komödie entstammen könnte – oder, aus der Sicht der beiden Auto-Insassen, einem Horror-Film: Ein Landwirt, der dem 53-jährigen Cabrio-Fahrer und seiner 14-jährigen Tochter mit seinem Traktor entgegen kam, musste einem parkenden Auto ausweichen. Ein Güllefass, das der Bauer geladen hatte, schwappte über – und die stinkende Fracht ergoss sich in das Cabrio sowie über dessen Insassen.

Insassen nicht verletzt, aber “gebräunt und brauchten eine Dusche”

Der Cabrio-Fahrer und seine Tochter wurden nicht verletzt, waren nach der Gülle-Dusche aber “gebräunt und brauchten eine Dusche”, wie ein Polizeisprecher mitteilte. “Das Auto können sie aber wegschmeißen.” Zu dem unerfreulichen Zwischenfall habe es kommen können, da der Deckel des Güllefasses nicht ordnungsgemäß verschlossen gewesen sei. “Shit happens”, kommentierte die Polizei lapidar.

“Das Auto können sie wegschmeißen”

Wie der deutsche Spiegel berichtet, wurde der Wert des Renault-Cabrios auf etwa 5000 Euro geschätzt – selbstverständlich, bevor sich literweise Tier-Exkremente in sein Inneres ergossen hatten. Für den entstandenen Schaden werde Polizeiangaben zufolge die Haftpflichtversicherung des Landwirtes aufkommen.

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