"...nur bezüglich der benötigten Menge an Sprengstoff sind wir uns nicht ganz sicher."
 

Wal am Strand + Sprengstoff = kaputtes Auto

Das ist kein Fake, sondern ein warnendes Beispiel. Was auf keinen Fall getan werden sollte, wenn ein toter Wal an den Stand geschwemmt wird…

25.09.2017 Online Redaktion

In Florence, Oregon, wurde 1970 ein toter Wal an den Strand geschwemmt. Ein großes, schweres, übelriechendes Problem für die Einwohner der kleinen Stand im Nordwesten der USA, zumal es ihnen an Wal-Beseitigungs-Expertise mangelte. Mit der Trial-And-Error-Methode gelang es ihnen aber zumindest, nachfolgenden Generationen aufzuzeigen, wie einem derartigen Problem auf gar keinen Fall begegnet werden sollte.

Eine halbe Tonne Dynamit gegen einen toten Wal

Der Kadaver konnte nicht begraben werden, weil befürchtet wurde, er würde aufgrund seiner Größe zumindest teilweise bald wieder zum Vorschein kommen. “Er konnte nicht zerschnitten und dann begraben werden, weil niemand ihn zerschneiden wollte.” Also wurde entschieden, dass der Wal mit einer halben Tonne Dynamit in die Luft gesprengt werden sollte. Der Wal würde sich durch die Explosion quasi auflösen, und um die Walstückchen, die nach der Explosion noch am Stand herumliegen würden, würden sich bestimmt die Möwen kümmern. Dachte man. Doch es kam anders.

Wal-Brocken zerstörte Auto

Über eine Viertel Meile vom Ort der Sprengung entfernt fiel ein Auto einem großen Stück Wal zum Opfer. “Zum Glück wurde kein Mensch so schwer beschädigt wie das Auto, obwohl alle Anwesenden von kleinen Wal-Stückchen bedeckt wurden.” Und weit und breit waren keine Möwen in Sicht – vermutlich wurden sie von der Explosion verschreckt.

Das ganze Drama zum Nachsehen gibt es hier:

Einmal in der Original-Version

Diese wurde 1970 auf dem Fernsehsender KATU Channel 2 ausgestrahlt:

Und einmal in einer qualitativ hochwertigeren Variante, die 2012 gesendet wurde:

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