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Esel beißt in McLaren – Fall kommt vor Gericht

In Deutschland wurde ein McLaren 650S von einem Esel angeknabbert. Nun muss das Gericht entscheiden, ob der Tierhalter für die Reparaturkosten aufkommen muss.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 25.09.2017

In Deutschland soll ein Esel einen McLaren 650S angeknabbert und so einen Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro verursacht haben. Die Attacke ereignete sich bereits im vergangenen Jahr, nun kommt der Fall vor Gericht. Der Besitzer (des Autos, nicht des Esels) heißt Markus Zahn (ja, wirklich) und veröffentlichte Bilder, die die vermeintlichen Bissspuren im Lack seines Supercars zeigen, auf Facebook:

Hat mir doch ein Esel ins Auto gebissen

Posted by Markus Zahn on Donnerstag, 15. September 2016

Fall geht vor Gericht

Bisher ist Zahn auf den Kosten für die Reparatur sitzen geblieben, weshalb der Deutsche Klage eingereicht hat. Der Fall wird am Donnerstag, den 28.9. vor dem Landgericht Gießen verhandelt. Eine Zivilkammer muss entscheiden, ob der Halter des Esels für die Reparaturkosten von etwas über 5.000 Euro zahlen muss, so eine Gerichtssprecherin. Dieser hat sich bisher dagegen gewehrt und argumentiert: Es sei gar nicht sicher, dass sein Esel Vitus wirklich zugebissen habe. Außerdem habe der Eigentümer des Sportwagens zu nah an der Weide geparkt.

 

Posted by Markus Zahn on Donnerstag, 29. September 2016

McLaren im Karotten-Look?

Über den kuriosen Fall hatte bereits die Polizei berichtet: Der Fahrer hatte demnach im vergangenen September in Schlitz (Vogelsbergkreis) seinen Wagen rückwärts vor der Koppel des Esels eingeparkt. Der Vierbeiner habe zweimal in das Heck gebissen und dabei unter anderem den Lack beschädigt. Damals gingen die Beamten noch von einem Schaden von etwa 30.000 Euro aus. Warum der Esel den Wagen angeknabbert haben soll, ist nicht ganz klar. Vielleicht habe er den orangefarbenen Flitzer für eine überdimensionale Karotte gehalten, mutmaßte damals die Polizei.


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