Doppel-Ute tut immer gut

Viel australischer geht’s nicht mehr: Ein Ute, der die Reifen qualmen lässt, während er von einem anderen Ute abgeschleppt wird.

09.05.2017 Online Redaktion

In Australien gibt es spezielle Anti-Hooning-Gesetze (ja, wirklich). Diese besagen zum Beispiel, dass eine “Fahrweise, die unnötigen Lärm oder Rauch verursacht“, mit höchstens 2.438 australischen Dollar geahndet werden kann. Stellt sich die Frage: Wie wird in diesem Zusammenhang das Wörtchen “unnötig” definiert?

Denkt man beispielsweise an australischen Hoons, denkt man unweigerlich an den Holden Ute. Der Power-Pickup ist in Auto-Angelegenheiten schon im Stillstand quasi so etwas wie ein australisches Wahrzeichen. Wenn ein Ute die Reifen qualmen lässt, könnte das den lokalen Gesetzen zufolge als “unnötig” ausgelegt werden. Wenn er das allerdings tut, während er gerade von einem anderen Ute abgeschleppt wird, entsteht etwas dermaßen Australisches, dass es selbst der hartgesottenste Verkehrspolizist nicht übers Herz bringen würde, dafür einen Strafzettel auszustellen. Von “unnötig” kann hier nicht mehr die Rede sein. Oder wie seht ihr das?

Möglicherweise ist die paradox anmutende Szenerie aber auch ein gelungener Werbegag der Australischen Tourismusbehörde. Wer hat nicht Lust, in einem Land zu urlauben, in dem man einer Doppel-Ute auf der Straße begegnen könnte?

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