Auch ein Ferrari 250 GTO ist nicht unverwundbar

Auch Autos, die zig Millionen Euro wert sind, sind vor Unfällen nicht gefeit. Dieses Video zeigt einen Ferrari 250 GTO/64, der diese Erfahrung in Goodwood machen musste.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 11.09.2017

Der Ferrari 250 GTO ist das teuerste Auto der Welt. Das Exemplar mit der Fahrgestellnummer 5111GT wechselte im Jahr 2013 für unfassbare 52 Millionen US-Dollar den Besitzer und stellte damit einen neuen und bis dato ungebrochenen Preisrekord auf. Einen seiner Artgenossen aus der Serie II, von denen im Jahr 1964 lediglich drei (in Zahlen: 3) Stück gebaut wurden, gab es beim Goodwood Revival zu bestaunen. Das Festival in England bietet eine der seltenen Gelegenheiten, einen ganzen Fuhrpark wertvoller Autoklassiker in Aktion zu sehen. Doch auf der Rennstrecke ist kein Fahrzeug vor Unfällen gefeit – auch nicht, wenn es zig Millionen Dollar wert ist. Ihr ahnt bereits, in welche Richtung sich diese Geschichte entwickelt: Beim Versuch, eine Corvette Stingray und einen Ferrari 250LM zu überholen, verlor Fahrer Andy Newall die Kontrolle über seinen 250 GTO/64 und landete unsanft in der Streckenbegrenzungsmauer.

Die beeindruckend unbeeindruckten Kommentatoren zufolge wurde Newell davon überrascht, dass der Fahrer des Ferrari 250LM in der Kurve relativ früh abbremste. Das Ausweichmanöver nahm kein gutes Ende. Wie ein erster Augenschein zeigt, scheint die komplette rechte Seite des 250 GTO bei dem Crash beschädigt worden zu sein. Es ist zwar anzunehmen, dass der Ferrari gut versichert ist – trotzdem sind solche Bilder für das Publikum mehr als unschön, und was in einem solchen Moment im Fahrer bzw. Besitzer vorgehen mag, wagt man sich kaum vorzustellen. Löblich ist allerdings, dass das nahezu unbezahlbare Auto trotz des Risikos noch auf der Rennstrecke eingesetzt wird.


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