Betrunkene Britin katapultiert SUV über Kreisverkehr – mit ihrem Baby an Bord

Mit 2,46 Promille katapultierte eine Britin ihren Nissan Qashqai 4,6 Meter in die Luft – Gefängnisstrafe und Führerscheinentzug

14.04.2017 Online Redaktion

In England gilt die 0,8 Promille-Grenze. Eine Autofahrerin aus der Stadt Coventry hatte mehr als den dreifachen Alkoholgehalt im Blut, als sie diesen unglaublichen Unfall baute – mit ihrem eineinhalbjährigen Sohn an Bord: Die 32-jährige wollte einen Lkw überholen und verlor die Kontrolle über ihren Nissan Qashqai, der auf die Verkehrsinsel in der Mitte eines Kreisverkehrs zu raste. Wie über eine Sprungschanze wurde das SUV 15 Fuß (ca. 4,6 Meter) in die Luft geschleudert und landete schließlich auf dem Dach, wie der Coventry Telegraph berichtet. Die Online-Ausgabe der Lokalzeitung veröffentlichte ein Video von dem Unfall, das die Dashcam eines nachfolgenden Lkw aufgezeichnet hatte.

Gefängnisstrafe und Führerscheinentzug

Während ihr Sohn unverletzt blieb, erlitt die Unfalllenkerin selbst leichte Verletzungen. Der Crash ereignete sich im Dezember des vergangenen Jahres, nun wurde die Frau zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten verurteilt. Zudem wurde der 32-jährigen der Führerschein für 3 Jahre entzogen.

Wodka am Vorabend

Die Britin hatte angegeben, am Vorabend des Unfalls zwischen 21 und 1 Uhr Wodka getrunken zu haben. Als sie am nächsten Morgen mit ihrem Sohn ins Auto stieg, habe sie sich nicht mehr betrunken gefühlt. Die Polizei stellte nach der Analyse einer später abgegebenen Blutprobe fest, dass die Frau zum Zeitpunkt des Unfalls einen Alkoholgehalt von 2,46 Promille im Blut gehabt hatte. Die Einsatzkräfte fanden eine Wodkaflasche im Auto.

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