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Wie dieser BMW zum Kakerlaken-Nest wurde

Von wegen “Paradies”: Auf Hawaii musste ein Mann mit ansehen, wie sein BMW zum Kakerlaken-Nest wurde.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 02.07.2017

Kakerlaken haben schon so manchen Urlaub ruiniert. Diese Geschichte könnte euch sogar einen Hawaii-Aufenthalt verderben: Ein Mann aus dem Westen der Hauptinsel musste mit ansehen, wie sein BMW zum Kakerlaken-Nest wurde. “Ich habe bemerkt, wie diese Dinger aus dem Spalt unter der Motorhaube gekrochen kamen”, so Blake Howell. Er vermutet, dass die Schaben von einem Baum am Flughafen von Kona gekommen waren, unter dem er seinen BMW während eines Kurzurlaubes fünf Tage lang geparkt hatte. “Wir haben 10 Minuten lang nach einem Parkplatz gesucht, bis wir die Stelle gefunden hatten”, erinnert sich Howell. “Nun wissen wir, warum sie frei gewesen ist.”

When you leave your car for a week at Kona International Airport. OMG!! We were home before discovering this disgusting mess. There was also an 8″ centipede. Fortunately the car is tight and no ickies inside the cabin or trunk. Spent an hour and a half killing these things. Car is sleeping in the driveway tonight. Lynn Hogan

Posted by Blake Howell on Monday, June 26, 2017

“Es war unglaublich”

Bemerkt haben Howell und seine Frau die Tiere erst, als sie samt ihrem Auto schon wieder zu Hause waren. Also zückte der Hawaiianer sein Smartphone und eine große Dose Insektenspray, um der Plage zu Leibe zu Rücken – und das Szenario für die Nachwelt festzuhalten. “Es war unglaublich. Ich habe die Motorhaube geöffnet, und es sind immer mehr herausgekommen, und ich habe immer weiter gesprüht”, so Howell. “Es müssen tausend Insektenkadaver in der Auffahrt gelegen sein, die wir in die Gosse gespült haben.”

Anzünden oder ausräuchern?

Wieso sich die Kakerlaken ausgerechnet seinen BMW als Aufenthaltsort ausgesucht haben, kann Howell sich nicht erklären: Er habe sein Auto erst vor Kurzem gereinigt und würde darin nicht essen, erklärte der Hawaiianer im Gespräch mit dem lokalen Nachrichtensender KITV. Vom Ausmaß des Kakerlaken-Befalls zeigten sich selbst professionelle Kammerjäger erstaunt. Howell findet auch heute immer noch vereinzelte tote Kakerlaken in seinem Auto. “Ich habe gescherzt, dass wenn sie wirklich auch im Innenraum wären, ich das [Auto] anzünden müsste”, so der BMW-Besitzer. Er wäre nicht der erste, der diesen drastischen Zugang zur Insektenbekämpfung wählen würde.


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