Hyundai Kona

 
Hyundai Kona SUV Crossover Auto des Jahres COTY

Hyundai Kona

Sicken, Kanten, Ecken wo das Auge hingleitet. Unter der Regie von Peter Schreyer fängt Hyundai designtechnisch alle Trends und Strömungen auf, die durch das jeweilige Segment wehen. So auch beim Hyundai Kona. Und dieses Segment ist ein besonders lebendiges.

Hyundai Kona SUV Crossover Auto des Jahres COTY
© Bild: Hyundai

Sind hier doch (zumindest gefühlt) mehr Autos zu Hause als in jedem anderen. Die Crossover und SUV, die Kompakten mit Harter-Hund-Attitüde. Ein Segment, in das jede Marke will: Audi Q2, Fiat 500X, Mazda CX-3. Nissan Juke, Opel Mokka, Ford Ecosport, Peugeot 2008… die Liste wäre endlos. Hyundai will allen gefallen, macht bei dieser Bemühung kaum Fehler und kommt trotz globalem Flair erstaunlich eigenständig daher.

Hyundai Kona SUV Crossover Auto des Jahres COTY
© Bild: Hyundai

Kona also. Mit 4,20 Metern Länge ist das Crossover zwischen dem ix20 und dem ix35 positioniert, verfügt aber über ein deutlich größeres Füllhorn an Möglichkeiten. Je nach gewählten Motor, Antrieb und Ausstattung ist der Wagen für völlig unterschiedliche Zielgruppen da. Was sich auch beim Preis bemerkbar macht.

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© Bild: Hyundai

Der Einstiegspreis liegt bei 18.990 Euro. Dafür gibt es ein Fahrzeug mit 120 PS, die drei Zylinder per Turboaufladung aus 1,0 Litern Hubraum kitzeln. Filetiert wird die Kraft von einer manuellen 6-Gang-Schaltung. Wer vier Zylinder will zahlt zwar 27.990 Euro, kriegt dafür aber 177 PS, Allradantrieb und ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe in einer Ausstattungsvariante, die auch noch eine Rückfahrkamera, elektrisch verstellbare Sitze und eine Sitzheizung bringt.

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© Bild: Hyundai

Wer einen Hyundai Kona mit Dieselmotor haben will, der muss sich (stand November 2017) noch bis 2018 gedulden. Dann kommt ein 1,6-Liter-Selbstzünder mit 115 oder 136 PS und 320 Newtonmeter ins Motorenprogramm.

Hyundai Kona SUV Crossover Auto des Jahres COTY
© Bild: Hyundai

Auch technisch unterscheiden sich die beiden Fahrzeuge. Der Kona mit Frontantrieb hat eine Verbundlenkerhinterachse, der Allradler kommt mit Einzelradaufhängung. Der Hyundai Kona macht keine halben Sachen.

Hyundai Kona SUV Crossover Auto des Jahres COTY
© Bild: Hyundai

Auch im Innenraum nicht. Zwar ist der eher konventionell gestaltet – Hyundai will niemanden verschrecken und keine Fehler machen – kommt dafür aber mit allen Extras, die Fahrer in dieser Fahrzeugklasse erwarten. Ein Head-up-Display ist in der Branche mittlerweile nichts Besonderes mehr, das wurde einmal quer durch alle Baureihen demokratisiert. Bei Hyundai freilich noch nicht. Bei den Koreanern gebührt dem Kona die Ehre, diese Technik zu den Fans der Marke zu bringen. Aufregender ist da schon der radargestützte Querverkehrsassistent. Ein Goodie, das beim Ausparken vor querendem Verkehr warnt. Dazu kommen ein autonomer Notbremsassistent, Spurhalteassistent und Toter-Winkel-Assistent.

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© Bild: Hyundai

Mit 4,20 Metern gehört der Hyundai Kona zu den Kompakten im SUV-Segment. Umso erstaunlicher ist, dass der Wagen auch für großgewachsene Menschen ausreichend Platz hinter dem Steuer bietet. Zumal die Sitze üppig verstellbar sind. Im Fond und im Kofferraum wird es dadurch naturgemäß eng. Immerhin: zwischen 361 bis 1.143 Liter Ladevolumen stehen zur Verfügung.

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© Bild: Hyundai