Citroën C3 Aircross

 
Citroën C3 Aircross Auto des Jahres COTY

Citroën C3 Aircross

Schutz bietet er scheinbar, der Citroën C3 Aircross. In der werkseigenen Beschreibung des Fahrzeugs findet sich, zumindest gefühlt, kein Wort so häufig wie Schutz. Wahrscheinlich, weil dieser Ausdruck derzeit ein solcher Sehnsuchtsbegriff ist, dabei aber etwas heimeliger wirkt als „Sicherheit“.

Citroën C3 Aircross Auto des Jahres COTY
© Bild: Citroën

Unter Schutz versteht Citroën, dass der C3 Aircross eine erhöhte Sitzposition bietet, es große Räder gibt, die Kotflügel ausgestellt sind und die Karosserie um zwanzig Millimeter erhöht wurde im Vergleich zum Normalo-C3. Damit das auch auffällt – schließlich lässt es sich schwer nachmessen – bekam der Wagen eine SUV-artige, aber mutige und peppige Optik spendiert.

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© Bild: Citroën

Individualisierbar selbstverständlich. Und wie. 90 Außenvarianten gibt es beim C3 Aircross, rechnet Citroën vor. Was vor allem an den vier Dachfarben liegt, die etwas Kontrast spenden. Gleiches gilt für innen, hier kann der Kunde zwischen fünf so genannten „Innenraumambienten“ wählen. Dabei geht es vor allem um Farbspielereien in allen Bereichen.

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Die Farbwahl ist die Kür, im wahrsten Sinne, die Praktikabilität ist die Pflicht. Der Citroën C3 Aircross macht in dieser Hinsicht vieles richtig. Die Rücksitzbank ist variabel umklappbar und lässt sich sogar längs verschieben, wodurch sich die Kniefreiheit um 150 Millimeter zum besseren oder schlechteren verändert. Alles in allem eher zum besseren, denn der beeindruckende Radstand von 2,60 Metern (bei einer Gesamtlänge von 4,15 Metern) kommt vor allem den hinteren Passagieren zu Gute.

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Was auch für das gesamt Innenraum-Setup gilt. So haben die Ingenieure reichlich nützliche Ablagen ins Design einfließen lassen. In der Mittelkonsole gibt es ein Fach, das per Induktion das Smartphone lädt, das Handschuhfach ist beleuchtet und gekühlt, in die Tür passt eine 1,5-Liter-Falsche, auf der Beifahrerseite gibt es eine spezielle Ablage für Kleinigkeiten wie Schlüssel oder Münzen.

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Von der Rücksitzbank profitiert allerdings auch die Variabilität des Kofferraums. Das Volumen liegt zwischen 410 und 520 Litern. Sind die Rücksitze umgeklappt schluckt der Wagen 1.289 Liter (ohne den doppelten Boden einzukalkulieren) und Ladegut bis zu 2,40 Metern Länge. Schön: die Ladefläche ist eben. Ein Bett to go also.

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Citroën sieht in seinen neuen C3 Aircross ein Schaubild seiner selbst. So zumindest lässt sich dieser Satz interpretieren: „Die neue SUV-Generation veranschaulicht die Expertise der Marke Citroën im Bereich Design, Raumangebot und Wohlbefinden.“ Und abseits hohler Marketingbotschaften lässt das in Zukunft auf ein freundlicheres Straßenbild hoffen. Der Wagen ist dank üppiger Glasflächen im Innenraum freundlich und hell. Dazu kommt ein sympathisches, beinahe kindliches Gesamtdesign, das sich erfrischend von der SUV-Konkurrenz unterscheidet.

Rein technisch ist gegen Aufpreis alles erhältlich, was technisch versierte Menschen haben wollen. Von der Connectivity (kabellose Smartphne-Ladestation, Mirror-Screen für Smartphone-Anwendungen auf dem Bord-Display, Connect Box mit SOS-Knopf, Connect Nav samt Sprachsteuerung) bis zu diversen Sicherheitsfeatures (aktiver Einparkassistent, Safety Brake, Spurassistent, Toter-Winkel-Assistent, Müdigkeitswarner, Verkehrsschilderkennung). Citroën gibt sich hier keine Blöße.

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Ohne böse sein zu wollen: Die ebenfalls erhältliche Grip-Control wirkt etwas sehr bemüht. Beim Citroën C3 Aircross handelt es sich um ein Fahrzeug der Kompaktklasse mit leichter Geländeoptik. Entsprechend sind es die Vorderräder, die Antrieb besorgen – einen Allradantrieb gibt es nicht. Trotzdem wurde eine Art Offroad-Drehknopf montiert, der Geländeprogramme simuliert. Selbst eine Hill-Descent-Control gibt es.

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Fünf Motoren stehen zur Wahl – drei Benziner (82, 110 und 130 PS, alles Dreizylinder) und zwei Diesel (100 und 120 PS, beides Vierzylinder). Dazu kommen drei verschiedene Getriebevarianten. Eine manuelle 5-Gang-Schaltung, eine manuelle 6-Gang-Schaltung und eine 6-Gang-Automatik. Um Motoren, Getriebe und Ausstattungsvarianten gerecht miteinander zu kombinieren würfelte Citroën diverse Setups aus.

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Die manuelle 6-Gang-Schaltung gibt es nur für den stärksten Benziner und den stärksten Diesel und auch das nur in der höchsten Ausstattungsvariante. Das Automatikgetriebe ist dem mittleren Benziner in der mittleren und höchsten Ausstattungsvariante vorbehalten… usw. So variieren die Preise zwischen 15.490 Euro (82 PS Benziner, manuelle 5-Gang-Schaltung) und 22.990 Euro (120 PS Diesel, manuelle 6-Gang-Schaltung).

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