BMW X3

 
BMW X3 SUV Auto des Jahres COTY

BMW X3

Es lief im Jahr 2017 nicht alles nach Plan bei BMW. Das heißt, eigentlich schon, aber bei der Konkurrenz lief auch alles nach Plan und der war scheinbar besser. 2016 war für BMW ein Rekordjahr. 2,4 Millionen verkaufte Autos lieferten einen Gewinn von zehn Milliarden Euro ab. Das Problem war, das Mercedes es besser machte und in der Zulassungsstatistik an den Münchnern vorbei zog. Dazu kamen der Kartellverdacht und die Tatsache, dass der Vorsprung in Sachen Elektromobilität plötzlich dahin ist. Doch bald wird wieder alles gut, denn jetzt kommt der neue BMW X3.

BMW X3 SUV Auto des Jahres COTY
© Bild: BMW

2003 diente der BMW X3 noch der Demokratisierung des X5. Heuer ist es andersrum. Der X3 kann als Vorbote seines großen Konzernbruders verstanden werden, was vor allem technisch eine gute Nachricht für alle X3-Fahrer ist. So wird er bis unters Dach vollgestopft sein mit Assistenzsystemen und technischen Spielereien. Mag es für eineinhalb Jahrzehnten noch fraglich, ob ein derart positioniertes SUV Erfolg haben kann, steht das heute (siehe Rekordjahr) völlig außer Frage.

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© Bild: BMW

Doch es gibt eine neue Richtung des Fortschritts: autonomes Fahren. Der neue Sinnstiftender für Fahrzeuge, die dazu gedacht sind Langstrecken zu bewältigen. Und so kriegt der neue X3 die aktuellste Version der Adaptive Cruise Control und ein Sicherheitspaket mit Driving Assistant Plus – also mit Lenk- und Spurführungsassistenten, Spurwechsel- und Spurhalteassistenten.

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© Bild: BMW

Klar ist, dass der Wagen in seiner dritten Generation seinen Wurzeln entwächst. Nicht nur technisch, auch physisch. Der neue BMW X3 ist 4.716 Millimeter lang und hat einen Radstand von 2.864 Millimetern. Damit ist er größer als der X5 aus dem Jahr 2004 (4.665/2820 mm). Kein Wunder, hat BMW doch seine X-Baureihe gestreckt wie Schwarzenegger einen Expander. Vom X1 bis zum X6 ist alles vertreten. Wem der X3 also zu groß ist, dem sei zu X1 oder X2 geraten. Immerhin: dank ambitioniertem Leichtbau ist das SUV zwar größer, aber auch um bis zu 55 Kilogramm leichter geworden.

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© Bild: BMW

Mit dem X5 hat der Wagen mehr gemein als nur den Hang zu größeren Dimensionen (schließlich wird auch der neue X5 wieder wachsen und den alten Abstand wieder herstellen). Die beiden werden vom Antriebsstrang bis zum Fahrwerk einiges an Gemeinsamkeiten haben. Zum Marktstart wird BMW den X3-Kunden vier Motoren zur Auswahl stellen: zwei Benziner (360 und 252) und zwei Diesel (190 und 265 PS). Etwas später wird noch der Einstiegsbenziner mit 184 PS folgen.

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© Bild: BMW

Rein optisch fällt auf, dass BMW schon seit 2003 mit der Optik recht zufrieden ist und nur homöopathisch Änderungen einfließen lässt. Im direkten Vergleich mit dem Vorgänger wirkt der neue etwas sportlicher, kantiger und geht einen Schritt auf den 1er zu. Wer den direkten Vergleich nicht hat, dem fällt vielleicht auch gar nichts auf.

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© Bild: BMW

Der Innenraum kommt gewohnt wertig daher, machte aber auch einen Schritt nach oben. Die Bedienung verläuft jetzt über drei Ebenen: per iDrive, per Touchscreen und gegen Sprachsteuerung. Gegen Aufpreis ist auch eine Gestensteuerung zu haben. Wer sie fehlerfrei verwenden kann, der möge sich bitte bei uns melden und einen Preis gewinnen.

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Zu Marktstart wird es den neuen BMW X3 ab 50.600 Euro geben. Dafür gibt es den 20d mit 190 PS, Allradantrieb und 8-Gang-Wandlerautomatik. Wobei diese beiden Optionen zur Standardausstattung gehören. Drunter geht es nicht.

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