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Der Riesen-Käfer [mit Hemi-V8!]

Der Riesen-Käfer [mit Hemi-V8!]

“Er ist größer als ein Hummer”: Ein Vater-Sohn-Duo aus den USA hat ein 1959er Käfer-Cabrio im XXL-Format nachgebaut.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 02.09.2020

Die Videoserie von Barcroft Cars heißt “Ridiculous Rides”, also etwa “irrwitzige Fahrzeuge”, und dieser Name trifft es ziemlich gut, wurden doch bereits Autos wie der mit 100 Kilogramm echten Menschenhaars dekorierte Fiat 500 oder die schnellste Gartenhütte der Welt vorgestellt. Dieses Mal im Programm: Ein überdimensionierter VW Käfer – mit Hemi-V8.

Der Riesen-Käfer sei zwar großartig, aber nicht groß – Grund genug für ein amerikanisches Vater-Sohn-Duo, sich dieser Thematik anzunehmen. Man habe einen Käfer bauen wollen, der bequem zu fahren sei und in dem man nicht das Gefühl habe, vom übrigen Verkehr überrollt zu werden, sagt Scott Tupper. Er und sein Vater wollten den VW-Klassiker um 50 Prozent aufblasen – wie sich herausstellte, war das dann aber doch etwas zu groß gedacht, und sie ruderten auf eine Vergrößerung von 40 Prozent zurück.

Der Riesen-Käfer [mit Hemi-V8!]
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Für ihr Projekt zogen die ambitionierten Kalifornier das Chassis eines Dodge-Trucks als Grundlage heran, die Karosserieteile wurden auf Basis von digital hochskalierten Laser-Scans der Einzelteile ihres “echten” Käfers gefertigt. Angetrieben wird der bezeichnend benamte “Huge Truck” von einem 5,7 Liter großen Hemi-V8. Mit einem automatischen Getriebe ausgestattet bräuchte der Fake-VW eigentlich kein Kupplungspedal – aus rein optischen, nostalgischen Gründen hat er trotzdem eines (das allerdings als zweites Bremspedal fungiert).

Der Riesen-Käfer [mit Hemi-V8!]
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Der Riesen-Käfer verfügt über Annehmlichkeiten, die sich sein Vorfahren nur wünschen kann, von beheizten Sitzen über elektrische Fensterheber bis zur Servolenkung – und natürlich einen ordentlichen Kofferraum. Eine Straßenzulassung hat die Retro-Replika Marke Eigenbau natürlich auch – und selbst in den truckverliebten USA zieht sich bei jeder Ausfahrt die Blicke auf sich. Kein Wunder: Obwohl der Käfer zwischen 1938 und 2003 über 21 Millionen Mal gebaut wurde, ist dieses Exemplar schon auf den ersten Blick ein absolutes Einzelstück.