Freeride statt Verkehr

Wie diese Freeride-Motocross-Profis Los Angeles aufmischen.

Online Redaktion
Veröffentlicht am 07.02.2020

Der Verkehr in der US-Metropole Los Angeles ist auch außerhalb der USA berühmt-berüchtigt. Scheinbar endlose Staus schieben sich Tag für Tag durch die Hauptverkehrsadern, in einem davon ist Elon Musk die umstrittene Idee gekommen, gleich die ganze Stadt mit einer Art Rohrpost-System für Autos zu untertunneln. Man muss aber nicht gleich nach so drastischen Auswegen suchen – man könnte auch einfach aufs Motorrad umsteigen. Damit so mühelos durch die Straßen zu hüpfen wie
die beiden Freeride-Motocross-Profis Tyler Bereman und Robbie Maddison, wird für die meisten aber wohl ein Wunschtraum bleiben.

“Wir haben es alle erlebt – gefangen im Verkehrskollaps, im Schneckentempo dahinkriechend, langsam unseren Verstand verlierend wünschen wir uns, auszubrechen”, fasst die Videobeschreibung die kollektive Stau-Mentalität zusammen. Tyler Bereman und Robbie Maddison haben sich also ein Szenario überlegt, in dem sie ihren im Wochenendverkehr gefangenen Truck einfach stehen lassen, auf ihre Bikes umsteigen und die Stadt zu ihrem Spielplatz machen. Dass sie in weiterer Folge eigentlich nur mehr dort unterwegs sind, wo eh kein Verkehr ist, tut der Faszination keinen Abbruch: Die Stunts und Sprünge, mit denen die beiden Profis L.A. aufmischen, machen ohnehin blind für alles andere.

Freeride statt Verkehr
© Bild: Garth Milan/Red Bull Content Pool

Auf ihrem Ausflug kommen die beiden durch die Los Angeles City Hall, …

Freeride statt Verkehr
© Bild: Garth Milan/Red Bull Content Pool

.. Bereman hüpft über den “Spalt” zwischen der Upper S. Grand Ave., unter dem 34 Fuß tiefer die Lower S. Grand Ave verläuft, …

Freeride statt Verkehr
© Bild: Garth Milan/Red Bull Content Pool

… und Maddison springt 46 Fuß von der 1st Street Bridge in das Flussbett des Los Angeles River.

Freeride statt Verkehr
© Bild: Garth Milan/Red Bull Content Pool

Einen realistischen Vorschlag zur Stauvermeidung stellt das alles natürlich nicht dar. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.