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Helft diesem Wiener, über den Verlust seines 1983er Camry hinwegzukommen!

Noch bevor ein junger Wiener seinen 1983er Toyota Camry das erste Mal fahren konnte, wurde das Auto gestohlen und als Einbruchswerkzeug missbraucht.

19.05.2017 Online Redaktion

Gabriel Hyden hat wirklich ziemlich großes Pech. Dabei fing die Geschichte von dem Fotografen und seinem ersten Auto so gut an: Der junge Wiener hatte sich bei einem abendlichen Spaziergang – auf einem Friedhof – in einen 1983er Toyota Camry verliebt. Wie es der Zufall so wollte, stand der Wagen zum Verkauf. Hyden war gerade dabei, seinen Führerschein zu machen und beschloss kurzerhand, sich dieses Angebot nicht entgehen zu lassen. Dass er den Camry an diesem Abend ausgerechnet von einem Totengräber kaufte, könnte im Nachhinein fast als schlechtes Omen angesehen werden.

© Bild: Gabriel Hyden

“Ihr Auto wurde gestohlen und in die Auslage eines Juweliergeschäftes gefahren!”

Freunde von Hyden parkten den Camry nach der Kaufabwicklung vor seiner Türe in Wien-Mariahilf. Dort sollte das Auto auf ihn warten, bis Hyden vier Wochen später seinen Führerschein bekommen würde. Die erste gemeinsame Fahrt sollte allerdings nie stattfinden. Das erfuhr Hyden eines Morgens auf die denkbar unsanfteste Art: Gegen 6 Uhr wurde seine Wohnung von der Polizei gestürmt. Die bewaffneten Einsatzkräfte klärten den völlig verstörten Fotografen darüber auf, dass sein neuer alter Toyota gestohlen worden und in die Auslage eines Juweliergeschäftes in der Wiener Innenstadt gefahren worden war. Das Ganze ereignete sich Anfang Mai – Details zur Story könnt ihr hier nachlesen.

© Bild: Gabriel Hyden

Kein Geld von der Versicherung

Hyden konnte die Polizisten davon überzeugen, dass er mit dem Einbruch nichts zu tun hatte. Obwohl der Einbruchsversuch missglückte, wurde der Camry bei der filmreifen Aktion schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das tapfere Auto ließ sich noch problemlos vom Tatort fahren und steht seither in der Wiener City. Wie sich herausstellte, wird Hyden kein Geld von der Versicherung erhalten. Also kam ihm der Gedanke, eine Fundraising-Kampagne zu starten, um über den Verlust seines ersten Autos – das er nie fahren konnte – hinweg zu kommen.

© Bild: Gabriel Hyden

Wollt ihr Hyden unterstützen?

Das Schönste für Hyden – und den Totengräber, der noch immer sehr an seinem Ex-Auto zu hängen scheint – wäre es, wenn genügend Geld zusammenkommen würde, um dem Camry ein neues Gesicht verpassen zu können. Da eine Reparatur aber höchstwahrscheinlich jeden finanziellen Rahmen sprengen würde, spielt Hyden mit dem Gedanken, sich einen 1984er Camry kaufen. Falls auch ihr dem jungen Toyota-Fan, dem mit seinem ersten Auto so übel mitgespielt wurde, mit ein paar Euro aushelfen möchtet: Die Fundraising-Kampagne findet ihr unter diesem Link.

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