Testbericht: Toyota Auris 1,4 D-4D

90 PS aus 1,4 Litern Hubraum. Und es fühlt sich trotzdem erwachsen an.

Veröffentlicht am 19.06.2013

Wenn man so will, ist der Toyota Auris 1,4 D-4D ein Vertreter der Kategorie Downsizing. Seine Leistung generiert er aus nur 1346 Kubikzentimetern, sodass der Verdacht nahe liegt, dass diese über enorm hohen Ladedruck und dem damit verbundenen inhomogenen Ansprechverhalten erkauft wird. Kurz: Dem ist nicht so. Der Zwerg stemmt sich erstaunlich gegen alle Fahrwiderstände und ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse in Sachen Laufkultur und Verbrauch. Natürlich erlebt man keine Beschleunigungswunder, dennoch ist der Anzug bis 160 km/h beachtlich.

Der Toyota Auris 1,4 D-4D kommt jetzt mit eigentständigem Design

Schön auch, dass der Auris verglichen zu seinem Vorgänger etwas wie Design verpasst bekommen hat. Gut, das Heck könnte so auch von einem Hyundai i30 sein – Front und Interieur sind jedoch ganz eigenständig. Besonders das Armaturenbrett, das sich ähnlich steil wie die Eigernordwand vor einem aufbaut, finden wir recht gelungen. Zumal es seitens der Bedienung keinen Grund zur Klage gibt. Bleibt der Preis, der im ersten Augenblick recht happig erscheint: „Lounge“ könnte man auch mit „fully loaded“ gleich setzen, es wird einem gewiss nix abgehen. Als Beispiele seien Regensensor, Rückfahrkamera, Einparkassistent mit Sensoren vorne und hinten, Aux- und USB-Anschluss, 2-Zonen-Klimaautomatik, Bluetooth-Freisprechanlage hervorgehoben.


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